<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>http://cgd.idea-sketch.com/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Renner014</id>
	<title>ComeniusWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://cgd.idea-sketch.com/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Renner014"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="http://cgd.idea-sketch.com/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Renner014"/>
	<updated>2026-08-15T10:44:12Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.9</generator>
	<entry>
		<id>http://cgd.idea-sketch.com/index.php?title=Energie&amp;diff=3078</id>
		<title>Energie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://cgd.idea-sketch.com/index.php?title=Energie&amp;diff=3078"/>
		<updated>2014-07-03T08:12:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Renner014: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;[[Die Energie]]&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Definition:]] Energie ist ein Zustand, die man benötigt um Arbeit zu verrichten, Wärme &lt;br /&gt;
abzugeben oder Licht auszusenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formelzeichen: E&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einheit: 1J (sprich:&amp;quot;ein Joule“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Beispiel:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1J ist die Energie, die benötigt wird um eine 100g Tafel Schokolade 1m anzuheben.&lt;br /&gt;
Umrechnungen:&lt;br /&gt;
1kJ=1000J&lt;br /&gt;
1mJ=1000kJ=1000000J&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Energiemessung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Energie kann eigentlich nicht gemessen werden, aber man kann sie mit Hilfe eines Systems über verknüpfte Größen bestimmen:&lt;br /&gt;
	Energie: (kg × m²)/s²&lt;br /&gt;
	Höhe der beteiligten Objekte (Höhenenergie): m × g × h&lt;br /&gt;
	Geschwindigkeit  der Objekte (kinetische Energie): ½ × m × v²&lt;br /&gt;
	Spannung von Federn (Spannenergie): ½ × D × s²&lt;br /&gt;
	Temperatur des Körpers (innere Energie)&lt;br /&gt;
Es gibt aber noch weitere Energieformen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;[[Arbeit und Leistung]]&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1.Arbeit&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeit ist die einem Körper zugeführte bzw. entzogene Energie E.&lt;br /&gt;
Formelzeichen: W&lt;br /&gt;
Einheit: Joule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Beispiele:&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
        Höhenenergie: Körper wird angehoben oder runtergeworfen&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
        Kinetische Energie: Körper wird beschleunigt oder abgebremst&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
        Innere Energie: Körper wird erwärmt oder abgekühlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2.Leistung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird die Arbeit in einer bestimmten Zeitspanne t erledigt, beträgt die Leistung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P=W/t=E/t&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einheit: W(Watt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umrechnung: 1W=1 J/s bzw. 1J= 1Ws(Wattsekunde)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veraltet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1PS=735W&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Renner014</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://cgd.idea-sketch.com/index.php?title=Aggregatszust%C3%A4nde&amp;diff=2919</id>
		<title>Aggregatszustände</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://cgd.idea-sketch.com/index.php?title=Aggregatszust%C3%A4nde&amp;diff=2919"/>
		<updated>2014-05-27T09:51:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Renner014: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Wenn ein Stoff einen bestimmten Aggregatszustand hat steht hinter dem Stoff ein kleiner Buchstabe zur Abkürzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 - fester Zustand Stoff(s)[s für solid(fest)] &lt;br /&gt;
 - flüssiger Zustand (l)[l für liquid(flüssig)]&lt;br /&gt;
 - gasförmiger Zustand (g)[g für gasförmig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zustandsänderung am Beispiel von Wasser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aggregatszustand.png|big|Agregatszustand]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Renner014</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://cgd.idea-sketch.com/index.php?title=Schiefe_Ebene&amp;diff=2918</id>
		<title>Schiefe Ebene</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://cgd.idea-sketch.com/index.php?title=Schiefe_Ebene&amp;diff=2918"/>
		<updated>2014-05-27T09:49:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Renner014: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Schiefe Ebene =&lt;br /&gt;
Die schiefe Ebene ist im Prinzip überall zu finden. Zu schiefen Ebenen zählen z.B. Rolltreppen,Skateboardbahn,etc. &lt;br /&gt;
= Die Kräfte =&lt;br /&gt;
Wenn man sich überlegt, welche Kräfte auf einen Körper wirken, wenn er sich auf der schiefen Ebene befindet, findet man sicherlich leicht die Lösung: zum einen wirkt eine Kraft, die den Körper die Ebene nach unten zieht. Diese Kraft ist die Hangabtriebskraft FH. Zudem wird der Körper ja auf der Fläche bleiben, also muss eine Gewichtskraft wirken. Da wir jedoch nicht die normale Gewichtskraft G ( m ⋅ g ) verwenden können, benennen wir sie Normalkraft FN oder auch Anpresskraft. Im Prinzip ist das die Gewichtskraft auf einer Horizontalen.&lt;br /&gt;
= Wirkung der Kräfte =&lt;br /&gt;
Die Kräfte, die wir oben beschrieben haben, wirken in unterschiedliche Richtungen. Die Hangabtriebskraft wirkt parallel zur Fläche, auf der der Körper ist. Die Normalkraft wirkt hingegen senkrecht. Aus den beiden Kräften können wir nun ein Kräfteparallelogramm bilden. Die Resultierende ist die Gewichtskraft G.&lt;br /&gt;
= Sonstiges an der schiefen Ebene =&lt;br /&gt;
Weitere Komponenten an der schiefen Ebene sind die Höhe h, die Länge l sowie die Basis b. Der Winkel zwischen b und l wird als alpha bezeichnet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Renner014</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://cgd.idea-sketch.com/index.php?title=Schiefe_Ebene&amp;diff=2917</id>
		<title>Schiefe Ebene</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://cgd.idea-sketch.com/index.php?title=Schiefe_Ebene&amp;diff=2917"/>
		<updated>2014-05-27T09:47:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Renner014: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Schiefe Ebene =&lt;br /&gt;
Die schiefe Ebene ist im Prinzip überall zu finden. Zu schiefen Ebenen zählen z.B. Rolltreppen &lt;br /&gt;
Die Kräfte&lt;br /&gt;
Wenn man sich überlegt, welche Kräfte auf einen Körper wirken, wenn er sich auf der schiefen Ebene befindet, findet man sicherlich leicht die Lösung: zum einen wirkt eine Kraft, die den Körper die Ebene nach unten zieht. Diese Kraft ist die Hangabtriebskraft FH. Zudem wird der Körper ja auf der Fläche bleiben, also muss eine Gewichtskraft wirken. Da wir jedoch nicht die normale Gewichtskraft G ( m ⋅ g ) verwenden können, benennen wir sie Normalkraft FN oder auch Anpresskraft. Im Prinzip ist das die Gewichtskraft auf einer Horizontalen.&lt;br /&gt;
Wirkung der Kräfte&lt;br /&gt;
Die Kräfte, die wir oben beschrieben haben, wirken in unterschiedliche Richtungen. Die Hangabtriebskraft wirkt parallel zur Fläche, auf der der Körper ist. Die Normalkraft wirkt hingegen senkrecht. Aus den beiden Kräften können wir nun ein Kräfteparallelogramm bilden. Die Resultierende ist die Gewichtskraft G.&lt;br /&gt;
Sonstiges an der schiefen Ebene&lt;br /&gt;
Weitere Komponenten an der schiefen Ebene sind die Höhe h, die Länge l sowie die Basis b. Der Winkel zwischen b und l wird als alpha bezeichnet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Renner014</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://cgd.idea-sketch.com/index.php?title=Schiefe_Ebene&amp;diff=2916</id>
		<title>Schiefe Ebene</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://cgd.idea-sketch.com/index.php?title=Schiefe_Ebene&amp;diff=2916"/>
		<updated>2014-05-27T09:45:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Renner014: Die Seite wurde neu angelegt: „Schiefe Ebene Die schiefe Ebene ist im Prinzip überall zu finden. Zu schiefen Ebenen zählen z.B. Rolltreppen  Die Kräfte Wenn man sich überlegt, welche Kr…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schiefe Ebene&lt;br /&gt;
Die schiefe Ebene ist im Prinzip überall zu finden. Zu schiefen Ebenen zählen z.B. Rolltreppen &lt;br /&gt;
Die Kräfte&lt;br /&gt;
Wenn man sich überlegt, welche Kräfte auf einen Körper wirken, wenn er sich auf der schiefen Ebene befindet, findet man sicherlich leicht die Lösung: zum einen wirkt eine Kraft, die den Körper die Ebene nach unten zieht. Diese Kraft ist die Hangabtriebskraft FH. Zudem wird der Körper ja auf der Fläche bleiben, also muss eine Gewichtskraft wirken. Da wir jedoch nicht die normale Gewichtskraft G ( m ⋅ g ) verwenden können, benennen wir sie Normalkraft FN oder auch Anpresskraft. Im Prinzip ist das die Gewichtskraft auf einer Horizontalen.&lt;br /&gt;
Wirkung der Kräfte&lt;br /&gt;
Die Kräfte, die wir oben beschrieben haben, wirken in unterschiedliche Richtungen. Die Hangabtriebskraft wirkt parallel zur Fläche, auf der der Körper ist. Die Normalkraft wirkt hingegen senkrecht. Aus den beiden Kräften können wir nun ein Kräfteparallelogramm bilden. Die Resultierende ist die Gewichtskraft G.&lt;br /&gt;
Sonstiges an der schiefen Ebene&lt;br /&gt;
Weitere Komponenten an der schiefen Ebene sind die Höhe h, die Länge l sowie die Basis b. Der Winkel zwischen b und l wird als alpha bezeichnet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Renner014</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://cgd.idea-sketch.com/index.php?title=Industrialisierung_und_soziale_Frage&amp;diff=2407</id>
		<title>Industrialisierung und soziale Frage</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://cgd.idea-sketch.com/index.php?title=Industrialisierung_und_soziale_Frage&amp;diff=2407"/>
		<updated>2014-03-25T07:24:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Renner014: /* Industrialisierung und Konkurrenz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== 1. Hemmende Faktoren für die Industrialisierung in Deutschland ==&lt;br /&gt;
=====Allgemein=====&lt;br /&gt;
Da Deutschland zu Beginn der Industrialisierung noch ein Vielvölkerstaat war, behinderte der Zoll den Handel durch dessen Verteuererung. Ein weiterer Punkt war, dass es immer noch Zünfte gab, welche den Wettbewerb aufgrund der Zunftzwänge erschwerten. Zudem waren viele Bauern immer noch Leibeigene. In jedem einzelnen Staat gab es außerdem verschiedene Maße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Schlechte Lage=====&lt;br /&gt;
Deutschland hatte eine schlechte geographische Lage, da es nur im Norden Zugang zum Meer hatte und somit kein guter Handel betrieben werden kann oder Kolonien entstehen können.Der liberale Wirtschaftsprofessor Friedrich List wollte die Zölle im deutschen Bund abschaffen und in jedem einzelnen Staat die gleichen Maße um die Industrialisierung im deutschen Bund zu beschleunigen&lt;br /&gt;
Da die Kohlevorkommen und die Eisenvorkommen nicht am gleichen Ort vorhanden waren, mussten sie transportiert werden, was nicht günstig war, da Deutschland zu diesem Zeitpunkt immer noch eine schlechte Infrastruktur hatte. In Deutschland herrschte ein zu kontinentales Klima, das ungünstig für eine rentabele Wolleproduktion war.&lt;br /&gt;
=====Historisches=====&lt;br /&gt;
Durch die Napoleonischen Kriege, die auch Deutschland tangierten, wurde Deutschland geschwächt. Auch die Industrialisierung litt an der Kontinentalsperre. Zudem hatte Deutschland zur damaligen Zeit das Restaurationsprinzip (man wollte die Verhältnisse vor der französischen Revolution 1789 wiederherstellen) und deshalb hatten Adelige Angst vor industriellen Fortschritten.&lt;br /&gt;
=====Bevölkerungswachstum=====&lt;br /&gt;
Der Bevölkerungswachstum in Deutschland war geringer als der Britische. Es bestand keine so große Nachfrage und Notwendigkeit zur Änderung der Produktionsverfahren in Form einer industriellen Arbeitsteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Politische Bedingungen=====&lt;br /&gt;
Deutschland war in 39 selbständige Staaten aufgeteilt. Jeder dieser Staaten hatte eine eigene Wirtschaftspolitik, ein eigenes Zollwesen, und eine schlecht Infrastruktur. Es konnte sich kein einheitlicher Markt herausbilden. Die Absatzmärkte waren beschränkt und die einzelnen Waren im Fernhandel verteuert.&lt;br /&gt;
===== Gesellschaftliche Strukturen=====&lt;br /&gt;
1) Die alte Ständegesellschaft prägte die deutsche Gesellschaft noch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Die Einstellung der deutschen Fürsten gegenüber der Industrialisierung war eher zurückhaltend. Es gab keine staatliche Förderung, sondern Behinderung durch etwa das Verbot zur Bildung von  Aktiengesellschaften. Dieses Verbot wurde erst 1867 aufgehoben. Obendrein unterlag der Abbau von Bodenschätzen der Konzession durch den Staat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) Es fehlte die Bereitschaft des Adels, Geld in den Handel und in die Industrie zu investieren. Dem Adel war es z.B. in Bayern verboten (bis 1957) sich an Aktiengesellschaften zu beteiligen). Hinzu trat auch eine mangelnde Bereitschaft der wohlhabenden Bürger sich auf diesem Feld zu betätigen. Die Oberschichten investierten in Grund, Immobilien und die Landwirtschaft, weil dies als sicher galt (=Rentenkapitalismus). Diese Risikoscheu behinderte die Entwicklung.  Es ist dies auch eine Folge der mehr geisteswissenschaftlich ausgerichteten Bildung in Deutschland, welche die Naturwissenschaften vernachlässigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4) Der starke Einfluss der noch vorhandenen Zunftordnungen verhinderte in vielen handwerklichen Produktionsbereichen den Fortschritt. Es herrschte ein innovationsfeindliches Klima. In Bayern war in einigen Städten diese Zunftordnung sogar bis 1859 vorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5) Die Katholische Kirche hatte noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts erheblichen Einfluss in Deutschland. Staat und Kirche waren noch nicht getrennt. Die Kirche bremste die Entwicklung, weil die neue Schicht (Klasse) der Arbeiter von ihr kaum beeinflusst werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konkurrenz=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großbritannien war eine große Konkurrenz für Deutschland in Sachen Textil- und Eisenindustrie und behinderte so eine rasche Entwicklung, das zur Folge hatte das die Industrialisierung erst viel später einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Kein Kapital Deutschlands=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland war im 19.Jahrhundert agrarisch geprägt denn es fehlten Kapitalien zu Investitionen in Fabrikanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2. Günstige Faktoren für die Industrialisierung in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Sehr günstig schienen die Umstände für die Industrialisierung Anfang des 19. Jahrhunderts nicht, doch im Laufe dieses Jahrhunderts entwickelten sich einige fördernde Faktoren, die unten aufgelistet werden. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1. Der deutsche Zollverein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der deutsche Zollverein war ein Zusammenschluss von den Staaten des deutschen Bundes, die für den Bereich der Zoll- und Handelspolitik zuständig waren. Er wurde gegründet am 22.3.1834.&lt;br /&gt;
Zu Beginn umfasste der Zollverein die Ländereien: Preußen, Großherzogtum Hessen, Kurhessen, Bayern, Württemberg, Sachsen und die thüringischen Einzelstaaten. &lt;br /&gt;
1835: traten Baden und Nassau bei.&lt;br /&gt;
1836. trat Frankfurt bei&lt;br /&gt;
1842: wurde das Zollgebiet erweiterte um Luxemburg, Braunschweig und Lippe.&lt;br /&gt;
1854: folgten Hannover und Oldenburg&lt;br /&gt;
Somit umfasste der Zollverein, nun zur Gründung des norddeutschen Bundes, 425.000km².&lt;br /&gt;
Ihr Ziel war es die Schaffung eines wirtschaftlichen Binnenmarkts und die Vereinheitlichung fiskalisch-ökonomischer Rahmenbedingungen. In politischer Hinsicht stärkte er die Vormachtstellung Preußens und förderte die Entstehung des kleindeutschen Bundes. Die Aufgaben des Vereins gingen nach der Gründung des deutschen Kaiserreichs an den Staat über. Dadurch gehörte Luxemburg bis 1919 zum deutschen Zollgebiet, obwohl es kein Bestandteil des deutschen Reichs war. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2. Die Eisenbahn - Lokomotive der Industrialisierung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der wohl wichtigste Faktor für die Industrialisierung in Deutschland war die Erfindung der Dampfmaschine und somit auch der Eisenbahn. Nach englischem Vorbild wurde 1835 der Bau der ersten deutschen Eisenbahn (zwischen Nürnberg und Fürth) durch eine Vereinigung von aufgeschlossenen Bürgern finanziert. Ab 1850 wurde der Eisenbahnbau zum Motor der Industrialisierung, der moderne Massenverkehr war geboren. Bis 1880 wuchs das deutsche Schienennetz auf 34.000 Kilometer Gesamtlänge an, damit war es das größte Europas und wurde nur noch übertroffen von den USA, deren Schienenwege eine Länge von über 150.000 Kilometern hatten. Ein weiterer Vorteil der Eisenbahn war, dass sie viele Arbeitsplätze schuf (zum Beispiel Bahndämme aufschütten, Schienen verlegen und Bahnhöfe und Brücken bauen) und dadurch, aufgrund der vielen benötigten Maschinen, auch die Förderung und Verarbeitung von Eisen und Stahl ankurbelte. Die Steinkohle gewann auch Bedeutung, da die traditionellen Energielieferanten Holz und Holzkohle nicht mehr ausreichten, um die großen Dampfmaschinen zu betreiben. Dadurch entstanden zahlreiche Steinkohlebergwerke im &amp;quot;Kohlerevier&amp;quot;, in denen Tausende von Menschen Arbeit fanden (siehe Nummer 4). Deshalb wird die Eisenbahn als &amp;quot;Lokomotive der Industrialisierung&amp;quot; bezeichnet - weil sie es war, die die meisten Industrien vorangetrieben und den Bürgern sowie dem Staat den entscheidenden Antrieb gegeben hat. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3. Aktiengesellschaften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Unternehmer mussten früher von ihrem Eigenkapital Firmen aufbauen, doch als der Gedanke zum Aufbau großer Firmen laut wurde, wurde mehr Kapital benötigt, dass ein Einzelner nicht mehr bezahlen konnte. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts stieg die Zahl der Aktiengesellschaften in Deutschland erheblich an. Durch den Verkauf von Aktien konnten die Aktiengesellschaften  sehr schnell große Mengen an Kapital aufbringen. Leute, die diese Aktien kauften, waren sowohl am Gewinn, als auch am Verlust der Firma beteiligt. Später entstanden durch solche Aktiengesellschaften kurz darauf die Banken, unter anderem DIE DEUTSCHE und die DRESDNER BANK. Diese Banken gaben den Gründern Kredite, allerdings nur, wenn sie sich sicher waren, dass die Investition Geld einbringen würde.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;4. Das &amp;quot;Kohlerevier&amp;quot; - das industrielle Herz Deutschlands&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Kohlerevier beschreibt die wichtigsten Standpunkte des Kohlebergbaus. Beispiele für diese Vorkommen wären das Ruhrgebiet, Preußen, Oberschlesien und Saarland. Durch fortschreitende Technik konnte man 1837 tiefliegende Kohlevorkommen im Ruhrgebiet abbauen. Hauptsächlich aus Ostdeutschland und Polen, aber auch aus allen anderen Teilen Deutschlands, kamen Menschen in das &amp;quot;Revier&amp;quot;. Sie fanden Arbeit in den Zechen und Grubenwerken, so wie in den Maschinenfabriken, zum Beispiel der Fabriken der Firma Krupp. Um 1870 nahm Deutschland den 4. Rang der Kohleförderung weltweit ein.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;5. Staatliche Förderung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ein weiterer wichtiger Faktor für die Industrialisierung ist der erhebliche Anteil der Politik an der Förderung eines Industriestaates. Die Regierung beschaffte auf eigene Staatskosten Maschinen, die sie den Unternehmen lieh und nach einiger Zeit sogar schenkte. Zum Beispiel begann Preußen, in dem das &amp;quot;Kohlerevier&amp;quot; lag, wesentlich und aktiv in die Wirtschaft einzugreifen und sie zu fördern, mit dem Zweck, den deutschen Nationalstaat zu einem wichtigen Industriestaat zu machen, was es letztendlich auch geschafft hat, als Deutschland 1870 an der vierten Stelle der Weltproduktion stand. Dies geschah zum Teil durch direkte finanzielle Förderung oder durch Eingreifen in den Aktienhandel (siehe Nummer 3). Der Staat unterstützte die Gesellschaften nicht nur, sondern wirkte zum Beispiel durch Kredite, Subventionen oder auch Steuern regulierend. Doch er wurde auch zum Unternehmer und betrieb die Post, die Telefon- und die Eisenbahngesellschaft, um die Staatskasse aufzufüllen.  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;6. Gründung des Nationalstaates → Entwicklung des Nationalgedankens&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Menschen hatten schon sehr früh den Gedanken an einen einheitlichen Nationalstaat(eine nationale Einheit).  Wenn man es in 6 Punkten zusammenfasst:&lt;br /&gt;
1.	Die französische Revolution und die Unabhängigkeit  der USA dienten als Vorbild  für die deutschsprachigen Länder Mitteleuropas (1789 Herrschaftseinheiten und Zwerggebilde)&lt;br /&gt;
2.	Vorausdenker, war ein kleiner zirkel aus intellektuellen und unter anderem preußischer Reformern (Stein, Hardenberg, Clausewitz)&lt;br /&gt;
3.	Die Befreiungskriege, die gegen Napoleon geführt wurden, führten nicht zu einem allgemeineinen Nationalgedanken, wie man vielleicht denken könnte. Sowie die Karlsberger Beschlüsse von 1819 oder die Neuordnung Europas durch Metternich auf dem Wiener Kongress.&lt;br /&gt;
4.	Im Wesentlichen half den Menschen der griechische Unabhängigkeitskampf gegen das osmanische Reich (1821-1830). Es war für „neuhumanistische Bildungsbürger“ (Zitat von H.U. Wehler in: der Spiegel 7/2007) ein weiteres Vorbild.&lt;br /&gt;
5.	Ausschlaggebend war auch 1840 die Rheinkrise, in der Frankreich versuchte sich das linke Rheinufer „einzuverleiben“.&lt;br /&gt;
	- Max Schneckenburgers: „Die Wacht am Rhein“&lt;br /&gt;
-Hoffmann v. Fallersleben: „Deutschlandlied“&lt;br /&gt;
 erstmals ein Nationalismus als Massenphänomen &lt;br /&gt;
6.	In der folgenden bürgerlichen Revolution 1848 war der deutsche Nationalgedanke schon fest verankert &lt;br /&gt;
	In den deutschen einigungskriegen &lt;br /&gt;
1864 gegen Dänemark&lt;br /&gt;
1866 gegen Österreich&lt;br /&gt;
1870/71 gegen Frankreich&lt;br /&gt;
verfestigte sich der Gedanke des deutschen Nationalstaates dauerhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 3. Die soziale Frage spaltet die Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition: Der Begriff &amp;quot;soziale Frage bezeichnet die sozialen Missstände, die durch die industrielle Revolution hervorgerufen wurden.&lt;br /&gt;
Durch mehr Wissen, vor Allem im Bereich Medizin, bessere klimatische Verhältnisse und Bauernbefreiungen stieg die Einwohnerzahl explosiv.&lt;br /&gt;
Dadurch gab es mehr Arbeitskräfte, weshalb nur die Billigsten eine Arbeit fanden, sodass bald auch Frauen und Kinder arbeiten mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die soziale Frage spaltet die Gesellschaft, weil die Reicheren die Ärmeren dadurch ausnutzten und ihnen Minimallöhne zahlten.&lt;br /&gt;
Männer wurden deutlich besser als Frauer und Kinder bezahlt, obwohl diese genauso viel Arbeit verrichteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probleme: Die Gesellschaft wurde immer mehr in Schichten unterteilt, es herrschte Armut und es schien, als gäbe es einen Teufelskreis, aus dem man ohne Hilfe der oberen Schichten nicht mehr herauskäme.&lt;br /&gt;
Ohne diese Hilfe hätte sich Deutschland nicht so entwickelt, wie es dies getan hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 4. Lösungsansätze zur sozialen Frage (Marx und Engels) ==&lt;br /&gt;
Die soziale Frage ist eine Anhäufung ökonomischer Probleme der Industrialisierung im 19. Jahrhundert, die den Alltag der Arbeiter prägten, wie&lt;br /&gt;
z.B.: Überbevölkerung aufgrund besserer Arbeit oder mangelhafte Hygiene, welche zu Krankheiten und vielen Toten führte. Dies wiederum verursachte die Aufstände der unterdrückten Arbeiter.&lt;br /&gt;
=== Friedrich Engels ===&lt;br /&gt;
Friedrich Engels wurde 1820 in Barmen (heutiges Wuppertal) geboren. Er besuchte ein Gymnasium, musste dieses jedoch vorzeitig verlassen, um seinem Vater bei dessen Handelsgeschäften zu helfen. Engels war einige Male Anführer einiger Aufstände gegen die Oberschicht und ein Vertreter des wissenschaftlichen Sozialismus. Seine Einstellung war, dass ein radikaler Übergang vom kapitalistischem zum sozialistischen System benötigt werde und dass der Sozialismus nur durch Revolution als Staatsform durchsetzbar sei. 1870 zog er nach London, wo er 25 Jahre später, 1895, starb.&lt;br /&gt;
=== Karl Marx ===&lt;br /&gt;
Karl Marx wurde 1818 in Trier geboren, studierte in Bonn und Berlin Staatswissenschaften, aber er wurde wegen seiner revolutionären Aufsätze von den preußischen Behörden verfolgt. Er floh nach Paris, wo er auf Friedrich Engels traf. 1848 kehrten beide nach Deutschland zurück und veröffentlichten kurz darauf im Jahre 1847 ein Buch mit dem Titel &amp;quot;Manifest der kommunistischen Partei&amp;quot;, welches in die meisten lebenden Sprachen übersetzt worden war. 1876 veröffentlichte Marx ein weiteres Werk mit dem Namen &amp;quot;Das Kapital&amp;quot; in welchem er versucht die Ausbeutung der Arbeiter durch die Kapitalisten nachzuweisen. Danach floh er nach London als politischer Flüchtling, lebte dort und starb 1883 mit 65 Jahren.&lt;br /&gt;
=== Lösungsansatz ===&lt;br /&gt;
Die Unternehmer Marx und Engels versuchten das Problem im sozialen Sinne zu lösen. Sie verfassten das &amp;quot;Kommunistische Manifest&amp;quot; (eine der bekanntesten sozialistischen Schriften) und beschrieben in ihren Büchern den Wandel vom Kapitalismus zum Kommunismus (eine klassenlose Gemeinschaft, in der die Arbeit sowie die Erzeugnisse gerecht unter allen aufgeteilt werden). Im Allgemeinen wollten sie die Arbeiter auf ihre Seite ziehen und damit die Oberschicht stürzen. Außerdem waren sie gegen Einstellung der Bourigeosie (Oberschicht).&lt;br /&gt;
Um ihre Lösung durchzusetzen, planten sie eine kommunistische Revolution, also einen Sturz der Regierung gefolgt von einer vorübergehenden Herrschaft des Proletariats (Arbeiterschicht) bis eine kommunismusfreundliche Regierung gewählt wird. Weitere geplante Maßnahmen waren die Zwangsenteignung, das Verbot des Erbrechts und Arbeitszwang. Zudem hatten sie im Sinn Landwirtschaft und Industrie zu vereinigen, alle wirtschaftlichen Prozesse zu zentralisieren und zu verstaatlichen sowie eine Planwirtschaft einzuführen, um Überproduktion vorzubeugen. (Planwirtschaft bedeutet, dass die Fabriken einen Arbeitsplan erhalten, der festlegt, was bis zu welchem Zeitpunkt gefertigt werden soll.)&lt;br /&gt;
Desweiteren sollte der Lohn des Arbeiters dem Wert seiner Arbeit entsprechen, wobei körperliche Arbeit mehr gewertet wurde als geistige.&lt;br /&gt;
Kinderarbeit müsse ihrer Meinung nach ebenfalls verboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Revolution und das neunzehnte Jahrhundert&amp;quot; (Moritz Diesterweg-Verlag)&lt;br /&gt;
buber.de/christl/unterrichtsmaterialien/marx&lt;br /&gt;
www.gutefrage.net/frage/wie-wollte-karl-marx-die-soziale-frage-loesen&lt;br /&gt;
www.geschichteboard.de/topic,789,-soziale-frage---marx-und-engels.html&lt;br /&gt;
www.geschichte-abitur.de/industrialisierung/die-soziale-frage&lt;br /&gt;
de.wikipedia.org/wiki/Marx&lt;br /&gt;
de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Engels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 5. Lösungsansätze zur sozialen Frage (Kirche und Unternehmer) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Da der Kirche und der Politik erst spät die Missstände in der Arbeiterschicht bewusst wurden, kam von der kirchlichen Seite zu Anfang wenig Hilfe. Nach und nach begann man jedoch mit dem Bau von Einrichtungen wie z.B dem vom evangelischen Johann Hinrich Wichern gegründeten &amp;quot;Rauhe-Haus&amp;quot;, das obdachlose Kinder aufnahm, versorgte und auf das spätere Berufsleben vorbereitete, und der &amp;quot;Inneren Mission&amp;quot;, die in erster Linie den erwachsenen Arbeitern half, welche in Not geraten waren und kaum mehr genug verdienten, um ihre Familien zu ernähren. Auf katholischer Seite ist hier der &amp;quot;Arbeiterbischof&amp;quot; Wilhelm Freiherr von Ketteler zu nennen, welcher eine Sozialreform forderte, und Adolf Kolping, dem Gründer der &amp;quot;Koplingwerke&amp;quot;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Papst Leo XIII ===&lt;br /&gt;
Papst Leo XIII welcher das Attribut &#039;der Arbeiterpapst&#039; erhielt, sprach in einer seiner verfassten Enzykliken, Rerum Novarum (lat. &#039;&#039;neue Dinge&#039;&#039;), im Jahre 1891 Lösungswege zu den Missständen an. Er war gegen die Abschaffung des Eigentumsgesetzes und vertrat eine staatliche Sozialpolitik, in der Gemeinwohl die Hauptaussage trifft. Dabei werden durch Einzelpflichten wie zum Beispiel Streiksunterbindung, Lohngerechtigkeit, das hüten  und fördern des Gemeiwohls sowie Sonntagsruhe Lösungen zu Missständen geboten, ohne aber die Freiheit der Bürger und des einzelnen oder den Ursprung in Gott zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrialisierung und Konkurrenz ===&lt;br /&gt;
Beginnend 1870 fuhr die Industrialisierung nur langsam fort. Mit der Zeit entwickeln sich mehr und mehr neue Techniken in der Waffen und Stahlindustrie.&lt;br /&gt;
Es wurden auch Industrievereine gegründet wie z.b für Kohle und Wolle,Holz etc.Daraus entstanden dann die Industriegebiete von heute in Köln Dresden und Dortmund, allerdings in einem langen Prozess,der fast 50 Jahre dauerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konkurrenz mit England ===&lt;br /&gt;
England war in dieser Zeit schon weiter fortgeschritten, Deutschland wollte so schnell wie möglich nachziehen. Nach einiger Zeit war Deutschland gleichgestellt, was daran lag dass das Ruhrgebiet grosse kohlereserven besitzt und somit den Weltmarkt stark beeinflussen kann .Auch in der Textilindustrie machte Deutschland durch bessere Technik ,durch modernere Anlagen und dank besserer Arbeitskräfte große Fortschritte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Renner014</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://cgd.idea-sketch.com/index.php?title=Industrialisierung_und_soziale_Frage&amp;diff=2406</id>
		<title>Industrialisierung und soziale Frage</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://cgd.idea-sketch.com/index.php?title=Industrialisierung_und_soziale_Frage&amp;diff=2406"/>
		<updated>2014-03-25T07:08:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Renner014: /* 5. Lösungsansätze zur sozialen Frage (Kirche und Unternehmer) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== 1. Hemmende Faktoren für die Industrialisierung in Deutschland ==&lt;br /&gt;
=====Allgemein=====&lt;br /&gt;
Da Deutschland zu Beginn der Industrialisierung noch ein Vielvölkerstaat war, behinderte der Zoll den Handel durch dessen Verteuererung. Ein weiterer Punkt war, dass es immer noch Zünfte gab, welche den Wettbewerb aufgrund der Zunftzwänge erschwerten. Zudem waren viele Bauern immer noch Leibeigene. In jedem einzelnen Staat gab es außerdem verschiedene Maße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Schlechte Lage=====&lt;br /&gt;
Deutschland hatte eine schlechte geographische Lage, da es nur im Norden Zugang zum Meer hatte und somit kein guter Handel betrieben werden kann oder Kolonien entstehen können.Der liberale Wirtschaftsprofessor Friedrich List wollte die Zölle im deutschen Bund abschaffen und in jedem einzelnen Staat die gleichen Maße um die Industrialisierung im deutschen Bund zu beschleunigen&lt;br /&gt;
Da die Kohlevorkommen und die Eisenvorkommen nicht am gleichen Ort vorhanden waren, mussten sie transportiert werden, was nicht günstig war, da Deutschland zu diesem Zeitpunkt immer noch eine schlechte Infrastruktur hatte. In Deutschland herrschte ein zu kontinentales Klima, das ungünstig für eine rentabele Wolleproduktion war.&lt;br /&gt;
=====Historisches=====&lt;br /&gt;
Durch die Napoleonischen Kriege, die auch Deutschland tangierten, wurde Deutschland geschwächt. Auch die Industrialisierung litt an der Kontinentalsperre. Zudem hatte Deutschland zur damaligen Zeit das Restaurationsprinzip (man wollte die Verhältnisse vor der französischen Revolution 1789 wiederherstellen) und deshalb hatten Adelige Angst vor industriellen Fortschritten.&lt;br /&gt;
=====Bevölkerungswachstum=====&lt;br /&gt;
Der Bevölkerungswachstum in Deutschland war geringer als der Britische. Es bestand keine so große Nachfrage und Notwendigkeit zur Änderung der Produktionsverfahren in Form einer industriellen Arbeitsteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Politische Bedingungen=====&lt;br /&gt;
Deutschland war in 39 selbständige Staaten aufgeteilt. Jeder dieser Staaten hatte eine eigene Wirtschaftspolitik, ein eigenes Zollwesen, und eine schlecht Infrastruktur. Es konnte sich kein einheitlicher Markt herausbilden. Die Absatzmärkte waren beschränkt und die einzelnen Waren im Fernhandel verteuert.&lt;br /&gt;
===== Gesellschaftliche Strukturen=====&lt;br /&gt;
1) Die alte Ständegesellschaft prägte die deutsche Gesellschaft noch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Die Einstellung der deutschen Fürsten gegenüber der Industrialisierung war eher zurückhaltend. Es gab keine staatliche Förderung, sondern Behinderung durch etwa das Verbot zur Bildung von  Aktiengesellschaften. Dieses Verbot wurde erst 1867 aufgehoben. Obendrein unterlag der Abbau von Bodenschätzen der Konzession durch den Staat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) Es fehlte die Bereitschaft des Adels, Geld in den Handel und in die Industrie zu investieren. Dem Adel war es z.B. in Bayern verboten (bis 1957) sich an Aktiengesellschaften zu beteiligen). Hinzu trat auch eine mangelnde Bereitschaft der wohlhabenden Bürger sich auf diesem Feld zu betätigen. Die Oberschichten investierten in Grund, Immobilien und die Landwirtschaft, weil dies als sicher galt (=Rentenkapitalismus). Diese Risikoscheu behinderte die Entwicklung.  Es ist dies auch eine Folge der mehr geisteswissenschaftlich ausgerichteten Bildung in Deutschland, welche die Naturwissenschaften vernachlässigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4) Der starke Einfluss der noch vorhandenen Zunftordnungen verhinderte in vielen handwerklichen Produktionsbereichen den Fortschritt. Es herrschte ein innovationsfeindliches Klima. In Bayern war in einigen Städten diese Zunftordnung sogar bis 1859 vorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5) Die Katholische Kirche hatte noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts erheblichen Einfluss in Deutschland. Staat und Kirche waren noch nicht getrennt. Die Kirche bremste die Entwicklung, weil die neue Schicht (Klasse) der Arbeiter von ihr kaum beeinflusst werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konkurrenz=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großbritannien war eine große Konkurrenz für Deutschland in Sachen Textil- und Eisenindustrie und behinderte so eine rasche Entwicklung, das zur Folge hatte das die Industrialisierung erst viel später einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Kein Kapital Deutschlands=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland war im 19.Jahrhundert agrarisch geprägt denn es fehlten Kapitalien zu Investitionen in Fabrikanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2. Günstige Faktoren für die Industrialisierung in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Sehr günstig schienen die Umstände für die Industrialisierung Anfang des 19. Jahrhunderts nicht, doch im Laufe dieses Jahrhunderts entwickelten sich einige fördernde Faktoren, die unten aufgelistet werden. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1. Der deutsche Zollverein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der deutsche Zollverein war ein Zusammenschluss von den Staaten des deutschen Bundes, die für den Bereich der Zoll- und Handelspolitik zuständig waren. Er wurde gegründet am 22.3.1834.&lt;br /&gt;
Zu Beginn umfasste der Zollverein die Ländereien: Preußen, Großherzogtum Hessen, Kurhessen, Bayern, Württemberg, Sachsen und die thüringischen Einzelstaaten. &lt;br /&gt;
1835: traten Baden und Nassau bei.&lt;br /&gt;
1836. trat Frankfurt bei&lt;br /&gt;
1842: wurde das Zollgebiet erweiterte um Luxemburg, Braunschweig und Lippe.&lt;br /&gt;
1854: folgten Hannover und Oldenburg&lt;br /&gt;
Somit umfasste der Zollverein, nun zur Gründung des norddeutschen Bundes, 425.000km².&lt;br /&gt;
Ihr Ziel war es die Schaffung eines wirtschaftlichen Binnenmarkts und die Vereinheitlichung fiskalisch-ökonomischer Rahmenbedingungen. In politischer Hinsicht stärkte er die Vormachtstellung Preußens und förderte die Entstehung des kleindeutschen Bundes. Die Aufgaben des Vereins gingen nach der Gründung des deutschen Kaiserreichs an den Staat über. Dadurch gehörte Luxemburg bis 1919 zum deutschen Zollgebiet, obwohl es kein Bestandteil des deutschen Reichs war. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2. Die Eisenbahn - Lokomotive der Industrialisierung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der wohl wichtigste Faktor für die Industrialisierung in Deutschland war die Erfindung der Dampfmaschine und somit auch der Eisenbahn. Nach englischem Vorbild wurde 1835 der Bau der ersten deutschen Eisenbahn (zwischen Nürnberg und Fürth) durch eine Vereinigung von aufgeschlossenen Bürgern finanziert. Ab 1850 wurde der Eisenbahnbau zum Motor der Industrialisierung, der moderne Massenverkehr war geboren. Bis 1880 wuchs das deutsche Schienennetz auf 34.000 Kilometer Gesamtlänge an, damit war es das größte Europas und wurde nur noch übertroffen von den USA, deren Schienenwege eine Länge von über 150.000 Kilometern hatten. Ein weiterer Vorteil der Eisenbahn war, dass sie viele Arbeitsplätze schuf (zum Beispiel Bahndämme aufschütten, Schienen verlegen und Bahnhöfe und Brücken bauen) und dadurch, aufgrund der vielen benötigten Maschinen, auch die Förderung und Verarbeitung von Eisen und Stahl ankurbelte. Die Steinkohle gewann auch Bedeutung, da die traditionellen Energielieferanten Holz und Holzkohle nicht mehr ausreichten, um die großen Dampfmaschinen zu betreiben. Dadurch entstanden zahlreiche Steinkohlebergwerke im &amp;quot;Kohlerevier&amp;quot;, in denen Tausende von Menschen Arbeit fanden (siehe Nummer 4). Deshalb wird die Eisenbahn als &amp;quot;Lokomotive der Industrialisierung&amp;quot; bezeichnet - weil sie es war, die die meisten Industrien vorangetrieben und den Bürgern sowie dem Staat den entscheidenden Antrieb gegeben hat. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3. Aktiengesellschaften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Unternehmer mussten früher von ihrem Eigenkapital Firmen aufbauen, doch als der Gedanke zum Aufbau großer Firmen laut wurde, wurde mehr Kapital benötigt, dass ein Einzelner nicht mehr bezahlen konnte. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts stieg die Zahl der Aktiengesellschaften in Deutschland erheblich an. Durch den Verkauf von Aktien konnten die Aktiengesellschaften  sehr schnell große Mengen an Kapital aufbringen. Leute, die diese Aktien kauften, waren sowohl am Gewinn, als auch am Verlust der Firma beteiligt. Später entstanden durch solche Aktiengesellschaften kurz darauf die Banken, unter anderem DIE DEUTSCHE und die DRESDNER BANK. Diese Banken gaben den Gründern Kredite, allerdings nur, wenn sie sich sicher waren, dass die Investition Geld einbringen würde.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;4. Das &amp;quot;Kohlerevier&amp;quot; - das industrielle Herz Deutschlands&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Kohlerevier beschreibt die wichtigsten Standpunkte des Kohlebergbaus. Beispiele für diese Vorkommen wären das Ruhrgebiet, Preußen, Oberschlesien und Saarland. Durch fortschreitende Technik konnte man 1837 tiefliegende Kohlevorkommen im Ruhrgebiet abbauen. Hauptsächlich aus Ostdeutschland und Polen, aber auch aus allen anderen Teilen Deutschlands, kamen Menschen in das &amp;quot;Revier&amp;quot;. Sie fanden Arbeit in den Zechen und Grubenwerken, so wie in den Maschinenfabriken, zum Beispiel der Fabriken der Firma Krupp. Um 1870 nahm Deutschland den 4. Rang der Kohleförderung weltweit ein.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;5. Staatliche Förderung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ein weiterer wichtiger Faktor für die Industrialisierung ist der erhebliche Anteil der Politik an der Förderung eines Industriestaates. Die Regierung beschaffte auf eigene Staatskosten Maschinen, die sie den Unternehmen lieh und nach einiger Zeit sogar schenkte. Zum Beispiel begann Preußen, in dem das &amp;quot;Kohlerevier&amp;quot; lag, wesentlich und aktiv in die Wirtschaft einzugreifen und sie zu fördern, mit dem Zweck, den deutschen Nationalstaat zu einem wichtigen Industriestaat zu machen, was es letztendlich auch geschafft hat, als Deutschland 1870 an der vierten Stelle der Weltproduktion stand. Dies geschah zum Teil durch direkte finanzielle Förderung oder durch Eingreifen in den Aktienhandel (siehe Nummer 3). Der Staat unterstützte die Gesellschaften nicht nur, sondern wirkte zum Beispiel durch Kredite, Subventionen oder auch Steuern regulierend. Doch er wurde auch zum Unternehmer und betrieb die Post, die Telefon- und die Eisenbahngesellschaft, um die Staatskasse aufzufüllen.  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;6. Gründung des Nationalstaates → Entwicklung des Nationalgedankens&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Menschen hatten schon sehr früh den Gedanken an einen einheitlichen Nationalstaat(eine nationale Einheit).  Wenn man es in 6 Punkten zusammenfasst:&lt;br /&gt;
1.	Die französische Revolution und die Unabhängigkeit  der USA dienten als Vorbild  für die deutschsprachigen Länder Mitteleuropas (1789 Herrschaftseinheiten und Zwerggebilde)&lt;br /&gt;
2.	Vorausdenker, war ein kleiner zirkel aus intellektuellen und unter anderem preußischer Reformern (Stein, Hardenberg, Clausewitz)&lt;br /&gt;
3.	Die Befreiungskriege, die gegen Napoleon geführt wurden, führten nicht zu einem allgemeineinen Nationalgedanken, wie man vielleicht denken könnte. Sowie die Karlsberger Beschlüsse von 1819 oder die Neuordnung Europas durch Metternich auf dem Wiener Kongress.&lt;br /&gt;
4.	Im Wesentlichen half den Menschen der griechische Unabhängigkeitskampf gegen das osmanische Reich (1821-1830). Es war für „neuhumanistische Bildungsbürger“ (Zitat von H.U. Wehler in: der Spiegel 7/2007) ein weiteres Vorbild.&lt;br /&gt;
5.	Ausschlaggebend war auch 1840 die Rheinkrise, in der Frankreich versuchte sich das linke Rheinufer „einzuverleiben“.&lt;br /&gt;
	- Max Schneckenburgers: „Die Wacht am Rhein“&lt;br /&gt;
-Hoffmann v. Fallersleben: „Deutschlandlied“&lt;br /&gt;
 erstmals ein Nationalismus als Massenphänomen &lt;br /&gt;
6.	In der folgenden bürgerlichen Revolution 1848 war der deutsche Nationalgedanke schon fest verankert &lt;br /&gt;
	In den deutschen einigungskriegen &lt;br /&gt;
1864 gegen Dänemark&lt;br /&gt;
1866 gegen Österreich&lt;br /&gt;
1870/71 gegen Frankreich&lt;br /&gt;
verfestigte sich der Gedanke des deutschen Nationalstaates dauerhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 3. Die soziale Frage spaltet die Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition: Der Begriff &amp;quot;soziale Frage bezeichnet die sozialen Missstände, die durch die industrielle Revolution hervorgerufen wurden.&lt;br /&gt;
Durch mehr Wissen, vor Allem im Bereich Medizin, bessere klimatische Verhältnisse und Bauernbefreiungen stieg die Einwohnerzahl explosiv.&lt;br /&gt;
Dadurch gab es mehr Arbeitskräfte, weshalb nur die Billigsten eine Arbeit fanden, sodass bald auch Frauen und Kinder arbeiten mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die soziale Frage spaltet die Gesellschaft, weil die Reicheren die Ärmeren dadurch ausnutzten und ihnen Minimallöhne zahlten.&lt;br /&gt;
Männer wurden deutlich besser als Frauer und Kinder bezahlt, obwohl diese genauso viel Arbeit verrichteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probleme: Die Gesellschaft wurde immer mehr in Schichten unterteilt, es herrschte Armut und es schien, als gäbe es einen Teufelskreis, aus dem man ohne Hilfe der oberen Schichten nicht mehr herauskäme.&lt;br /&gt;
Ohne diese Hilfe hätte sich Deutschland nicht so entwickelt, wie es dies getan hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 4. Lösungsansätze zur sozialen Frage (Marx und Engels) ==&lt;br /&gt;
Die soziale Frage ist eine Anhäufung ökonomischer Probleme der Industrialisierung im 19. Jahrhundert, die den Alltag der Arbeiter prägten, wie&lt;br /&gt;
z.B.: Überbevölkerung aufgrund besserer Arbeit oder mangelhafte Hygiene, welche zu Krankheiten und vielen Toten führte. Dies wiederum verursachte die Aufstände der unterdrückten Arbeiter.&lt;br /&gt;
=== Friedrich Engels ===&lt;br /&gt;
Friedrich Engels wurde 1820 in Barmen (heutiges Wuppertal) geboren. Er besuchte ein Gymnasium, musste dieses jedoch vorzeitig verlassen, um seinem Vater bei dessen Handelsgeschäften zu helfen. Engels war einige Male Anführer einiger Aufstände gegen die Oberschicht und ein Vertreter des wissenschaftlichen Sozialismus. Seine Einstellung war, dass ein radikaler Übergang vom kapitalistischem zum sozialistischen System benötigt werde und dass der Sozialismus nur durch Revolution als Staatsform durchsetzbar sei. 1870 zog er nach London, wo er 25 Jahre später, 1895, starb.&lt;br /&gt;
=== Karl Marx ===&lt;br /&gt;
Karl Marx wurde 1818 in Trier geboren, studierte in Bonn und Berlin Staatswissenschaften, aber er wurde wegen seiner revolutionären Aufsätze von den preußischen Behörden verfolgt. Er floh nach Paris, wo er auf Friedrich Engels traf. 1848 kehrten beide nach Deutschland zurück und veröffentlichten kurz darauf im Jahre 1847 ein Buch mit dem Titel &amp;quot;Manifest der kommunistischen Partei&amp;quot;, welches in die meisten lebenden Sprachen übersetzt worden war. 1876 veröffentlichte Marx ein weiteres Werk mit dem Namen &amp;quot;Das Kapital&amp;quot; in welchem er versucht die Ausbeutung der Arbeiter durch die Kapitalisten nachzuweisen. Danach floh er nach London als politischer Flüchtling, lebte dort und starb 1883 mit 65 Jahren.&lt;br /&gt;
=== Lösungsansatz ===&lt;br /&gt;
Die Unternehmer Marx und Engels versuchten das Problem im sozialen Sinne zu lösen. Sie verfassten das &amp;quot;Kommunistische Manifest&amp;quot; (eine der bekanntesten sozialistischen Schriften) und beschrieben in ihren Büchern den Wandel vom Kapitalismus zum Kommunismus (eine klassenlose Gemeinschaft, in der die Arbeit sowie die Erzeugnisse gerecht unter allen aufgeteilt werden). Im Allgemeinen wollten sie die Arbeiter auf ihre Seite ziehen und damit die Oberschicht stürzen. Außerdem waren sie gegen Einstellung der Bourigeosie (Oberschicht).&lt;br /&gt;
Um ihre Lösung durchzusetzen, planten sie eine kommunistische Revolution, also einen Sturz der Regierung gefolgt von einer vorübergehenden Herrschaft des Proletariats (Arbeiterschicht) bis eine kommunismusfreundliche Regierung gewählt wird. Weitere geplante Maßnahmen waren die Zwangsenteignung, das Verbot des Erbrechts und Arbeitszwang. Zudem hatten sie im Sinn Landwirtschaft und Industrie zu vereinigen, alle wirtschaftlichen Prozesse zu zentralisieren und zu verstaatlichen sowie eine Planwirtschaft einzuführen, um Überproduktion vorzubeugen. (Planwirtschaft bedeutet, dass die Fabriken einen Arbeitsplan erhalten, der festlegt, was bis zu welchem Zeitpunkt gefertigt werden soll.)&lt;br /&gt;
Desweiteren sollte der Lohn des Arbeiters dem Wert seiner Arbeit entsprechen, wobei körperliche Arbeit mehr gewertet wurde als geistige.&lt;br /&gt;
Kinderarbeit müsse ihrer Meinung nach ebenfalls verboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Revolution und das neunzehnte Jahrhundert&amp;quot; (Moritz Diesterweg-Verlag)&lt;br /&gt;
buber.de/christl/unterrichtsmaterialien/marx&lt;br /&gt;
www.gutefrage.net/frage/wie-wollte-karl-marx-die-soziale-frage-loesen&lt;br /&gt;
www.geschichteboard.de/topic,789,-soziale-frage---marx-und-engels.html&lt;br /&gt;
www.geschichte-abitur.de/industrialisierung/die-soziale-frage&lt;br /&gt;
de.wikipedia.org/wiki/Marx&lt;br /&gt;
de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Engels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 5. Lösungsansätze zur sozialen Frage (Kirche und Unternehmer) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Da der Kirche und der Politik erst spät die Missstände in der Arbeiterschicht bewusst wurden, kam von der kirchlichen Seite zu Anfang wenig Hilfe. Nach und nach begann man jedoch mit dem Bau von Einrichtungen wie z.B dem vom evangelischen Johann Hinrich Wichern gegründeten &amp;quot;Rauhe-Haus&amp;quot;, das obdachlose Kinder aufnahm, versorgte und auf das spätere Berufsleben vorbereitete, und der &amp;quot;Inneren Mission&amp;quot;, die in erster Linie den erwachsenen Arbeitern half, welche in Not geraten waren und kaum mehr genug verdienten, um ihre Familien zu ernähren. Auf katholischer Seite ist hier der &amp;quot;Arbeiterbischof&amp;quot; Wilhelm Freiherr von Ketteler zu nennen, welcher eine Sozialreform forderte, und Adolf Kolping, dem Gründer der &amp;quot;Koplingwerke&amp;quot;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Papst Leo XIII ===&lt;br /&gt;
Papst Leo XIII welcher das Attribut &#039;der Arbeiterpapst&#039; erhielt, sprach in einer seiner verfassten Enzykliken, Rerum Novarum (lat. &#039;&#039;neue Dinge&#039;&#039;), im Jahre 1891 Lösungswege zu den Missständen an. Er war gegen die Abschaffung des Eigentumsgesetzes und vertrat eine staatliche Sozialpolitik, in der Gemeinwohl die Hauptaussage trifft. Dabei werden durch Einzelpflichten wie zum Beispiel Streiksunterbindung, Lohngerechtigkeit, das hüten  und fördern des Gemeiwohls sowie Sonntagsruhe Lösungen zu Missständen geboten, ohne aber die Freiheit der Bürger und des einzelnen oder den Ursprung in Gott zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrialisierung und Konkurrenz ===&lt;br /&gt;
Beginnend 1870 fuhr die Industrialisierung nur langsam fort.Mit der Zeit entwickeln sich mehr und mehr neue Techniken in der Waffen und Stahlindustrie&lt;br /&gt;
Es wurden auch Industrievereine gegründet wie z.b für Kohle und Wolle,Holz etc.Daraus entstanden dann die Industriegebiete von heute in Köln Dresden und Dortmund, allerdings in einem langen Prozess,der fast 50 Jahre dauerte&lt;br /&gt;
Konkurrenz mit England&lt;br /&gt;
England war in dieser Zeit schon weiter fortgeschritten,deutschland wollte so schnell wie möglich nachziehen. Nach einiger Zeit war Deutschland gleichgestellt, was daran lag dass das Ruhrgebiet grosse kohlereserven besitzt und somit den Weltmarkt stark beeinflussen kann .Auch in der Textilindustrie machte Deutschland durch bessere Technik ,durch modernere Anlagen und dank besserer Arbeitskräfte große Fortschritte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Renner014</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://cgd.idea-sketch.com/index.php?title=Industrialisierung_und_soziale_Frage&amp;diff=2405</id>
		<title>Industrialisierung und soziale Frage</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://cgd.idea-sketch.com/index.php?title=Industrialisierung_und_soziale_Frage&amp;diff=2405"/>
		<updated>2014-03-25T07:07:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Renner014: /* Papst Leo XIII */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== 1. Hemmende Faktoren für die Industrialisierung in Deutschland ==&lt;br /&gt;
=====Allgemein=====&lt;br /&gt;
Da Deutschland zu Beginn der Industrialisierung noch ein Vielvölkerstaat war, behinderte der Zoll den Handel durch dessen Verteuererung. Ein weiterer Punkt war, dass es immer noch Zünfte gab, welche den Wettbewerb aufgrund der Zunftzwänge erschwerten. Zudem waren viele Bauern immer noch Leibeigene. In jedem einzelnen Staat gab es außerdem verschiedene Maße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Schlechte Lage=====&lt;br /&gt;
Deutschland hatte eine schlechte geographische Lage, da es nur im Norden Zugang zum Meer hatte und somit kein guter Handel betrieben werden kann oder Kolonien entstehen können.Der liberale Wirtschaftsprofessor Friedrich List wollte die Zölle im deutschen Bund abschaffen und in jedem einzelnen Staat die gleichen Maße um die Industrialisierung im deutschen Bund zu beschleunigen&lt;br /&gt;
Da die Kohlevorkommen und die Eisenvorkommen nicht am gleichen Ort vorhanden waren, mussten sie transportiert werden, was nicht günstig war, da Deutschland zu diesem Zeitpunkt immer noch eine schlechte Infrastruktur hatte. In Deutschland herrschte ein zu kontinentales Klima, das ungünstig für eine rentabele Wolleproduktion war.&lt;br /&gt;
=====Historisches=====&lt;br /&gt;
Durch die Napoleonischen Kriege, die auch Deutschland tangierten, wurde Deutschland geschwächt. Auch die Industrialisierung litt an der Kontinentalsperre. Zudem hatte Deutschland zur damaligen Zeit das Restaurationsprinzip (man wollte die Verhältnisse vor der französischen Revolution 1789 wiederherstellen) und deshalb hatten Adelige Angst vor industriellen Fortschritten.&lt;br /&gt;
=====Bevölkerungswachstum=====&lt;br /&gt;
Der Bevölkerungswachstum in Deutschland war geringer als der Britische. Es bestand keine so große Nachfrage und Notwendigkeit zur Änderung der Produktionsverfahren in Form einer industriellen Arbeitsteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Politische Bedingungen=====&lt;br /&gt;
Deutschland war in 39 selbständige Staaten aufgeteilt. Jeder dieser Staaten hatte eine eigene Wirtschaftspolitik, ein eigenes Zollwesen, und eine schlecht Infrastruktur. Es konnte sich kein einheitlicher Markt herausbilden. Die Absatzmärkte waren beschränkt und die einzelnen Waren im Fernhandel verteuert.&lt;br /&gt;
===== Gesellschaftliche Strukturen=====&lt;br /&gt;
1) Die alte Ständegesellschaft prägte die deutsche Gesellschaft noch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Die Einstellung der deutschen Fürsten gegenüber der Industrialisierung war eher zurückhaltend. Es gab keine staatliche Förderung, sondern Behinderung durch etwa das Verbot zur Bildung von  Aktiengesellschaften. Dieses Verbot wurde erst 1867 aufgehoben. Obendrein unterlag der Abbau von Bodenschätzen der Konzession durch den Staat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) Es fehlte die Bereitschaft des Adels, Geld in den Handel und in die Industrie zu investieren. Dem Adel war es z.B. in Bayern verboten (bis 1957) sich an Aktiengesellschaften zu beteiligen). Hinzu trat auch eine mangelnde Bereitschaft der wohlhabenden Bürger sich auf diesem Feld zu betätigen. Die Oberschichten investierten in Grund, Immobilien und die Landwirtschaft, weil dies als sicher galt (=Rentenkapitalismus). Diese Risikoscheu behinderte die Entwicklung.  Es ist dies auch eine Folge der mehr geisteswissenschaftlich ausgerichteten Bildung in Deutschland, welche die Naturwissenschaften vernachlässigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4) Der starke Einfluss der noch vorhandenen Zunftordnungen verhinderte in vielen handwerklichen Produktionsbereichen den Fortschritt. Es herrschte ein innovationsfeindliches Klima. In Bayern war in einigen Städten diese Zunftordnung sogar bis 1859 vorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5) Die Katholische Kirche hatte noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts erheblichen Einfluss in Deutschland. Staat und Kirche waren noch nicht getrennt. Die Kirche bremste die Entwicklung, weil die neue Schicht (Klasse) der Arbeiter von ihr kaum beeinflusst werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konkurrenz=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großbritannien war eine große Konkurrenz für Deutschland in Sachen Textil- und Eisenindustrie und behinderte so eine rasche Entwicklung, das zur Folge hatte das die Industrialisierung erst viel später einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Kein Kapital Deutschlands=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland war im 19.Jahrhundert agrarisch geprägt denn es fehlten Kapitalien zu Investitionen in Fabrikanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2. Günstige Faktoren für die Industrialisierung in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Sehr günstig schienen die Umstände für die Industrialisierung Anfang des 19. Jahrhunderts nicht, doch im Laufe dieses Jahrhunderts entwickelten sich einige fördernde Faktoren, die unten aufgelistet werden. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1. Der deutsche Zollverein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der deutsche Zollverein war ein Zusammenschluss von den Staaten des deutschen Bundes, die für den Bereich der Zoll- und Handelspolitik zuständig waren. Er wurde gegründet am 22.3.1834.&lt;br /&gt;
Zu Beginn umfasste der Zollverein die Ländereien: Preußen, Großherzogtum Hessen, Kurhessen, Bayern, Württemberg, Sachsen und die thüringischen Einzelstaaten. &lt;br /&gt;
1835: traten Baden und Nassau bei.&lt;br /&gt;
1836. trat Frankfurt bei&lt;br /&gt;
1842: wurde das Zollgebiet erweiterte um Luxemburg, Braunschweig und Lippe.&lt;br /&gt;
1854: folgten Hannover und Oldenburg&lt;br /&gt;
Somit umfasste der Zollverein, nun zur Gründung des norddeutschen Bundes, 425.000km².&lt;br /&gt;
Ihr Ziel war es die Schaffung eines wirtschaftlichen Binnenmarkts und die Vereinheitlichung fiskalisch-ökonomischer Rahmenbedingungen. In politischer Hinsicht stärkte er die Vormachtstellung Preußens und förderte die Entstehung des kleindeutschen Bundes. Die Aufgaben des Vereins gingen nach der Gründung des deutschen Kaiserreichs an den Staat über. Dadurch gehörte Luxemburg bis 1919 zum deutschen Zollgebiet, obwohl es kein Bestandteil des deutschen Reichs war. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2. Die Eisenbahn - Lokomotive der Industrialisierung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der wohl wichtigste Faktor für die Industrialisierung in Deutschland war die Erfindung der Dampfmaschine und somit auch der Eisenbahn. Nach englischem Vorbild wurde 1835 der Bau der ersten deutschen Eisenbahn (zwischen Nürnberg und Fürth) durch eine Vereinigung von aufgeschlossenen Bürgern finanziert. Ab 1850 wurde der Eisenbahnbau zum Motor der Industrialisierung, der moderne Massenverkehr war geboren. Bis 1880 wuchs das deutsche Schienennetz auf 34.000 Kilometer Gesamtlänge an, damit war es das größte Europas und wurde nur noch übertroffen von den USA, deren Schienenwege eine Länge von über 150.000 Kilometern hatten. Ein weiterer Vorteil der Eisenbahn war, dass sie viele Arbeitsplätze schuf (zum Beispiel Bahndämme aufschütten, Schienen verlegen und Bahnhöfe und Brücken bauen) und dadurch, aufgrund der vielen benötigten Maschinen, auch die Förderung und Verarbeitung von Eisen und Stahl ankurbelte. Die Steinkohle gewann auch Bedeutung, da die traditionellen Energielieferanten Holz und Holzkohle nicht mehr ausreichten, um die großen Dampfmaschinen zu betreiben. Dadurch entstanden zahlreiche Steinkohlebergwerke im &amp;quot;Kohlerevier&amp;quot;, in denen Tausende von Menschen Arbeit fanden (siehe Nummer 4). Deshalb wird die Eisenbahn als &amp;quot;Lokomotive der Industrialisierung&amp;quot; bezeichnet - weil sie es war, die die meisten Industrien vorangetrieben und den Bürgern sowie dem Staat den entscheidenden Antrieb gegeben hat. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3. Aktiengesellschaften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Unternehmer mussten früher von ihrem Eigenkapital Firmen aufbauen, doch als der Gedanke zum Aufbau großer Firmen laut wurde, wurde mehr Kapital benötigt, dass ein Einzelner nicht mehr bezahlen konnte. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts stieg die Zahl der Aktiengesellschaften in Deutschland erheblich an. Durch den Verkauf von Aktien konnten die Aktiengesellschaften  sehr schnell große Mengen an Kapital aufbringen. Leute, die diese Aktien kauften, waren sowohl am Gewinn, als auch am Verlust der Firma beteiligt. Später entstanden durch solche Aktiengesellschaften kurz darauf die Banken, unter anderem DIE DEUTSCHE und die DRESDNER BANK. Diese Banken gaben den Gründern Kredite, allerdings nur, wenn sie sich sicher waren, dass die Investition Geld einbringen würde.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;4. Das &amp;quot;Kohlerevier&amp;quot; - das industrielle Herz Deutschlands&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Kohlerevier beschreibt die wichtigsten Standpunkte des Kohlebergbaus. Beispiele für diese Vorkommen wären das Ruhrgebiet, Preußen, Oberschlesien und Saarland. Durch fortschreitende Technik konnte man 1837 tiefliegende Kohlevorkommen im Ruhrgebiet abbauen. Hauptsächlich aus Ostdeutschland und Polen, aber auch aus allen anderen Teilen Deutschlands, kamen Menschen in das &amp;quot;Revier&amp;quot;. Sie fanden Arbeit in den Zechen und Grubenwerken, so wie in den Maschinenfabriken, zum Beispiel der Fabriken der Firma Krupp. Um 1870 nahm Deutschland den 4. Rang der Kohleförderung weltweit ein.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;5. Staatliche Förderung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ein weiterer wichtiger Faktor für die Industrialisierung ist der erhebliche Anteil der Politik an der Förderung eines Industriestaates. Die Regierung beschaffte auf eigene Staatskosten Maschinen, die sie den Unternehmen lieh und nach einiger Zeit sogar schenkte. Zum Beispiel begann Preußen, in dem das &amp;quot;Kohlerevier&amp;quot; lag, wesentlich und aktiv in die Wirtschaft einzugreifen und sie zu fördern, mit dem Zweck, den deutschen Nationalstaat zu einem wichtigen Industriestaat zu machen, was es letztendlich auch geschafft hat, als Deutschland 1870 an der vierten Stelle der Weltproduktion stand. Dies geschah zum Teil durch direkte finanzielle Förderung oder durch Eingreifen in den Aktienhandel (siehe Nummer 3). Der Staat unterstützte die Gesellschaften nicht nur, sondern wirkte zum Beispiel durch Kredite, Subventionen oder auch Steuern regulierend. Doch er wurde auch zum Unternehmer und betrieb die Post, die Telefon- und die Eisenbahngesellschaft, um die Staatskasse aufzufüllen.  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;6. Gründung des Nationalstaates → Entwicklung des Nationalgedankens&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Menschen hatten schon sehr früh den Gedanken an einen einheitlichen Nationalstaat(eine nationale Einheit).  Wenn man es in 6 Punkten zusammenfasst:&lt;br /&gt;
1.	Die französische Revolution und die Unabhängigkeit  der USA dienten als Vorbild  für die deutschsprachigen Länder Mitteleuropas (1789 Herrschaftseinheiten und Zwerggebilde)&lt;br /&gt;
2.	Vorausdenker, war ein kleiner zirkel aus intellektuellen und unter anderem preußischer Reformern (Stein, Hardenberg, Clausewitz)&lt;br /&gt;
3.	Die Befreiungskriege, die gegen Napoleon geführt wurden, führten nicht zu einem allgemeineinen Nationalgedanken, wie man vielleicht denken könnte. Sowie die Karlsberger Beschlüsse von 1819 oder die Neuordnung Europas durch Metternich auf dem Wiener Kongress.&lt;br /&gt;
4.	Im Wesentlichen half den Menschen der griechische Unabhängigkeitskampf gegen das osmanische Reich (1821-1830). Es war für „neuhumanistische Bildungsbürger“ (Zitat von H.U. Wehler in: der Spiegel 7/2007) ein weiteres Vorbild.&lt;br /&gt;
5.	Ausschlaggebend war auch 1840 die Rheinkrise, in der Frankreich versuchte sich das linke Rheinufer „einzuverleiben“.&lt;br /&gt;
	- Max Schneckenburgers: „Die Wacht am Rhein“&lt;br /&gt;
-Hoffmann v. Fallersleben: „Deutschlandlied“&lt;br /&gt;
 erstmals ein Nationalismus als Massenphänomen &lt;br /&gt;
6.	In der folgenden bürgerlichen Revolution 1848 war der deutsche Nationalgedanke schon fest verankert &lt;br /&gt;
	In den deutschen einigungskriegen &lt;br /&gt;
1864 gegen Dänemark&lt;br /&gt;
1866 gegen Österreich&lt;br /&gt;
1870/71 gegen Frankreich&lt;br /&gt;
verfestigte sich der Gedanke des deutschen Nationalstaates dauerhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 3. Die soziale Frage spaltet die Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition: Der Begriff &amp;quot;soziale Frage bezeichnet die sozialen Missstände, die durch die industrielle Revolution hervorgerufen wurden.&lt;br /&gt;
Durch mehr Wissen, vor Allem im Bereich Medizin, bessere klimatische Verhältnisse und Bauernbefreiungen stieg die Einwohnerzahl explosiv.&lt;br /&gt;
Dadurch gab es mehr Arbeitskräfte, weshalb nur die Billigsten eine Arbeit fanden, sodass bald auch Frauen und Kinder arbeiten mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die soziale Frage spaltet die Gesellschaft, weil die Reicheren die Ärmeren dadurch ausnutzten und ihnen Minimallöhne zahlten.&lt;br /&gt;
Männer wurden deutlich besser als Frauer und Kinder bezahlt, obwohl diese genauso viel Arbeit verrichteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probleme: Die Gesellschaft wurde immer mehr in Schichten unterteilt, es herrschte Armut und es schien, als gäbe es einen Teufelskreis, aus dem man ohne Hilfe der oberen Schichten nicht mehr herauskäme.&lt;br /&gt;
Ohne diese Hilfe hätte sich Deutschland nicht so entwickelt, wie es dies getan hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 4. Lösungsansätze zur sozialen Frage (Marx und Engels) ==&lt;br /&gt;
Die soziale Frage ist eine Anhäufung ökonomischer Probleme der Industrialisierung im 19. Jahrhundert, die den Alltag der Arbeiter prägten, wie&lt;br /&gt;
z.B.: Überbevölkerung aufgrund besserer Arbeit oder mangelhafte Hygiene, welche zu Krankheiten und vielen Toten führte. Dies wiederum verursachte die Aufstände der unterdrückten Arbeiter.&lt;br /&gt;
=== Friedrich Engels ===&lt;br /&gt;
Friedrich Engels wurde 1820 in Barmen (heutiges Wuppertal) geboren. Er besuchte ein Gymnasium, musste dieses jedoch vorzeitig verlassen, um seinem Vater bei dessen Handelsgeschäften zu helfen. Engels war einige Male Anführer einiger Aufstände gegen die Oberschicht und ein Vertreter des wissenschaftlichen Sozialismus. Seine Einstellung war, dass ein radikaler Übergang vom kapitalistischem zum sozialistischen System benötigt werde und dass der Sozialismus nur durch Revolution als Staatsform durchsetzbar sei. 1870 zog er nach London, wo er 25 Jahre später, 1895, starb.&lt;br /&gt;
=== Karl Marx ===&lt;br /&gt;
Karl Marx wurde 1818 in Trier geboren, studierte in Bonn und Berlin Staatswissenschaften, aber er wurde wegen seiner revolutionären Aufsätze von den preußischen Behörden verfolgt. Er floh nach Paris, wo er auf Friedrich Engels traf. 1848 kehrten beide nach Deutschland zurück und veröffentlichten kurz darauf im Jahre 1847 ein Buch mit dem Titel &amp;quot;Manifest der kommunistischen Partei&amp;quot;, welches in die meisten lebenden Sprachen übersetzt worden war. 1876 veröffentlichte Marx ein weiteres Werk mit dem Namen &amp;quot;Das Kapital&amp;quot; in welchem er versucht die Ausbeutung der Arbeiter durch die Kapitalisten nachzuweisen. Danach floh er nach London als politischer Flüchtling, lebte dort und starb 1883 mit 65 Jahren.&lt;br /&gt;
=== Lösungsansatz ===&lt;br /&gt;
Die Unternehmer Marx und Engels versuchten das Problem im sozialen Sinne zu lösen. Sie verfassten das &amp;quot;Kommunistische Manifest&amp;quot; (eine der bekanntesten sozialistischen Schriften) und beschrieben in ihren Büchern den Wandel vom Kapitalismus zum Kommunismus (eine klassenlose Gemeinschaft, in der die Arbeit sowie die Erzeugnisse gerecht unter allen aufgeteilt werden). Im Allgemeinen wollten sie die Arbeiter auf ihre Seite ziehen und damit die Oberschicht stürzen. Außerdem waren sie gegen Einstellung der Bourigeosie (Oberschicht).&lt;br /&gt;
Um ihre Lösung durchzusetzen, planten sie eine kommunistische Revolution, also einen Sturz der Regierung gefolgt von einer vorübergehenden Herrschaft des Proletariats (Arbeiterschicht) bis eine kommunismusfreundliche Regierung gewählt wird. Weitere geplante Maßnahmen waren die Zwangsenteignung, das Verbot des Erbrechts und Arbeitszwang. Zudem hatten sie im Sinn Landwirtschaft und Industrie zu vereinigen, alle wirtschaftlichen Prozesse zu zentralisieren und zu verstaatlichen sowie eine Planwirtschaft einzuführen, um Überproduktion vorzubeugen. (Planwirtschaft bedeutet, dass die Fabriken einen Arbeitsplan erhalten, der festlegt, was bis zu welchem Zeitpunkt gefertigt werden soll.)&lt;br /&gt;
Desweiteren sollte der Lohn des Arbeiters dem Wert seiner Arbeit entsprechen, wobei körperliche Arbeit mehr gewertet wurde als geistige.&lt;br /&gt;
Kinderarbeit müsse ihrer Meinung nach ebenfalls verboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Revolution und das neunzehnte Jahrhundert&amp;quot; (Moritz Diesterweg-Verlag)&lt;br /&gt;
buber.de/christl/unterrichtsmaterialien/marx&lt;br /&gt;
www.gutefrage.net/frage/wie-wollte-karl-marx-die-soziale-frage-loesen&lt;br /&gt;
www.geschichteboard.de/topic,789,-soziale-frage---marx-und-engels.html&lt;br /&gt;
www.geschichte-abitur.de/industrialisierung/die-soziale-frage&lt;br /&gt;
de.wikipedia.org/wiki/Marx&lt;br /&gt;
de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Engels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 5. Lösungsansätze zur sozialen Frage (Kirche und Unternehmer) ==&lt;br /&gt;
Da der Kirche und der Politik erst spät die Missstände in der Arbeiterschicht bewusst wurden, kam von der kirchlichen Seite zu Anfang wenig Hilfe. Nach und nach begann man jedoch mit dem Bau von Einrichtungen wie z.B dem vom evangelischen Johann Hinrich Wichern gegründeten &amp;quot;Rauhe-Haus&amp;quot;, das obdachlose Kinder aufnahm, versorgte und auf das spätere Berufsleben vorbereitete, und der &amp;quot;Inneren Mission&amp;quot;, die in erster Linie den erwachsenen Arbeitern half, welche in Not geraten waren und kaum mehr genug verdienten, um ihre Familien zu ernähren. Auf katholischer Seite ist hier der &amp;quot;Arbeiterbischof&amp;quot; Wilhelm Freiherr von Ketteler zu nennen, welcher eine Sozialreform forderte, und Adolf Kolping, dem Gründer der &amp;quot;Koplingwerke&amp;quot;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Papst Leo XIII ===&lt;br /&gt;
Papst Leo XIII welcher das Attribut &#039;der Arbeiterpapst&#039; erhielt, sprach in einer seiner verfassten Enzykliken, Rerum Novarum (lat. &#039;&#039;neue Dinge&#039;&#039;), im Jahre 1891 Lösungswege zu den Missständen an. Er war gegen die Abschaffung des Eigentumsgesetzes und vertrat eine staatliche Sozialpolitik, in der Gemeinwohl die Hauptaussage trifft. Dabei werden durch Einzelpflichten wie zum Beispiel Streiksunterbindung, Lohngerechtigkeit, das hüten  und fördern des Gemeiwohls sowie Sonntagsruhe Lösungen zu Missständen geboten, ohne aber die Freiheit der Bürger und des einzelnen oder den Ursprung in Gott zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrialisierung und Konkurrenz ===&lt;br /&gt;
Beginnend 1870 fuhr die Industrialisierung nur langsam fort.Mit der Zeit entwickeln sich mehr und mehr neue Techniken in der Waffen und Stahlindustrie&lt;br /&gt;
Es wurden auch Industrievereine gegründet wie z.b für Kohle und Wolle,Holz etc.Daraus entstanden dann die Industriegebiete von heute in Köln Dresden und Dortmund, allerdings in einem langen Prozess,der fast 50 Jahre dauerte&lt;br /&gt;
Konkurrenz mit England&lt;br /&gt;
England war in dieser Zeit schon weiter fortgeschritten,deutschland wollte so schnell wie möglich nachziehen. Nach einiger Zeit war Deutschland gleichgestellt, was daran lag dass das Ruhrgebiet grosse kohlereserven besitzt und somit den Weltmarkt stark beeinflussen kann .Auch in der Textilindustrie machte Deutschland durch bessere Technik ,durch modernere Anlagen und dank besserer Arbeitskräfte große Fortschritte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Renner014</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://cgd.idea-sketch.com/index.php?title=Industrialisierung_und_soziale_Frage&amp;diff=2388</id>
		<title>Industrialisierung und soziale Frage</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://cgd.idea-sketch.com/index.php?title=Industrialisierung_und_soziale_Frage&amp;diff=2388"/>
		<updated>2014-03-19T20:03:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Renner014: /* 5. Lösungsansätze zur sozialen Frage (Kirche und Unternehmer) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== 1. Hemmende Faktoren für die Industrialisierung in Deutschland ==&lt;br /&gt;
=====Allgemein=====&lt;br /&gt;
Da Deutschland zu Beginn der Industrialisierung noch ein Vielvölkerstaat war, behinderte der Zoll den Handel durch dessen Verteuererung. Ein weiterer Punkt war, dass es immer noch Zünfte gab, welche den Wettbewerb aufgrund der Zunftzwänge erschwerten. Zudem waren viele Bauern immer noch Leibeigene. In jedem einzelnen Staat gab es außerdem verschiedene Maße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Schlechte Lage=====&lt;br /&gt;
Deutschland hatte eine schlechte geographische Lage, da es nur im Norden Zugang zum Meer hatte und somit kein guter Handel betrieben werden kann oder Kolonien entstehen können.Der liberale Wirtschaftsprofessor Friedrich List wollte die Zölle im deutschen Bund abschaffen und in jedem einzelnen Staat die gleichen Maße um die Industrialisierung im deutschen Bund zu beschleunigen&lt;br /&gt;
Da die Kohlevorkommen und die Eisenvorkommen nicht am gleichen Ort vorhanden waren, mussten sie transportiert werden, was nicht günstig war, da Deutschland zu diesem Zeitpunkt immer noch eine schlechte Infrastruktur hatte. In Deutschland herrschte ein zu kontinentales Klima, das ungünstig für eine rentabele Wolleproduktion war.&lt;br /&gt;
=====Historisches=====&lt;br /&gt;
Durch die Napoleonischen Kriege, die auch Deutschland tangierten, wurde Deutschland geschwächt. Auch die Industrialisierung litt an der Kontinentalsperre. Zudem hatte Deutschland zur damaligen Zeit das Restaurationsprinzip (man wollte die Verhältnisse vor der französischen Revolution 1789 wiederherstellen) und deshalb hatten Adelige Angst vor industriellen Fortschritten.&lt;br /&gt;
=====Bevölkerungswachstum=====&lt;br /&gt;
Der Bevölkerungswachstum in Deutschland war geringer als der Britische. Es bestand keine so große Nachfrage und Notwendigkeit zur Änderung der Produktionsverfahren in Form einer industriellen Arbeitsteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Politische Bedingungen=====&lt;br /&gt;
Deutschland war in 39 selbständige Staaten aufgeteilt. Jeder dieser Staaten hatte eine eigene Wirtschaftspolitik, ein eigenes Zollwesen, und eine schlecht Infrastruktur. Es konnte sich kein einheitlicher Markt herausbilden. Die Absatzmärkte waren beschränkt und die einzelnen Waren im Fernhandel verteuert.&lt;br /&gt;
===== Gesellschaftliche Strukturen=====&lt;br /&gt;
1) Die alte Ständegesellschaft prägte die deutsche Gesellschaft noch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Die Einstellung der deutschen Fürsten gegenüber der Industrialisierung war eher zurückhaltend. Es gab keine staatliche Förderung, sondern Behinderung durch etwa das Verbot zur Bildung von  Aktiengesellschaften. Dieses Verbot wurde erst 1867 aufgehoben. Obendrein unterlag der Abbau von Bodenschätzen der Konzession durch den Staat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) Es fehlte die Bereitschaft des Adels, Geld in den Handel und in die Industrie zu investieren. Dem Adel war es z.B. in Bayern verboten (bis 1957) sich an Aktiengesellschaften zu beteiligen). Hinzu trat auch eine mangelnde Bereitschaft der wohlhabenden Bürger sich auf diesem Feld zu betätigen. Die Oberschichten investierten in Grund, Immobilien und die Landwirtschaft, weil dies als sicher galt (=Rentenkapitalismus). Diese Risikoscheu behinderte die Entwicklung.  Es ist dies auch eine Folge der mehr geisteswissenschaftlich ausgerichteten Bildung in Deutschland, welche die Naturwissenschaften vernachlässigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4) Der starke Einfluss der noch vorhandenen Zunftordnungen verhinderte in vielen handwerklichen Produktionsbereichen den Fortschritt. Es herrschte ein innovationsfeindliches Klima. In Bayern war in einigen Städten diese Zunftordnung sogar bis 1859 vorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5) Die Katholische Kirche hatte noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts erheblichen Einfluss in Deutschland. Staat und Kirche waren noch nicht getrennt. Die Kirche bremste die Entwicklung, weil die neue Schicht (Klasse) der Arbeiter von ihr kaum beeinflusst werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konkurrenz=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großbritannien war eine große Konkurrenz für Deutschland in Sachen Textil- und Eisenindustrie und behinderte so eine rasche Entwicklung, das zur Folge hatte das die Industrialisierung erst viel später einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2. Günstige Faktoren für die Industrialisierung in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Sehr günstig schienen die Umstände für die Industrialisierung Anfang des 19. Jahrhunderts nicht, doch im Laufe dieses Jahrhunderts entwickelten sich einige fördernde Faktoren, die unten aufgelistet werden. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1. Der deutsche Zollverein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der deutsche Zollverein war ein Zusammenschluss von den Staaten des deutschen Bundes, die für den Bereich der Zoll- und Handelspolitik zuständig waren. Er wurde gegründet am 22.3.1834.&lt;br /&gt;
Zu Beginn umfasste der Zollverein die Ländereien: Preußen, Großherzogtum Hessen, Kurhessen, Bayern, Württemberg, Sachsen und die thüringischen Einzelstaaten. &lt;br /&gt;
1835: traten Baden und Nassau bei.&lt;br /&gt;
1836. trat Frankfurt bei&lt;br /&gt;
1842: wurde das Zollgebiet erweiterte um Luxemburg, Braunschweig und Lippe.&lt;br /&gt;
1854: folgten Hannover und Oldenburg&lt;br /&gt;
Somit umfasste der Zollverein, nun zur Gründung des norddeutschen Bundes, 425.000km².&lt;br /&gt;
Ihr Ziel war es die Schaffung eines wirtschaftlichen Binnenmarkts und die Vereinheitlichung fiskalisch-ökonomischer Rahmenbedingungen. In politischer Hinsicht stärkte er die Vormachtstellung Preußens und förderte die Entstehung des kleindeutschen Bundes. Die Aufgaben des Vereins gingen nach der Gründung des deutschen Kaiserreichs an den Staat über. Dadurch gehörte Luxemburg bis 1919 zum deutschen Zollgebiet, obwohl es kein Bestandteil des deutschen Reichs war. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2. Die Eisenbahn - Lokomotive der Industrialisierung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der wohl wichtigste Faktor für die Industrialisierung in Deutschland war die Erfindung der Dampfmaschine und somit auch der Eisenbahn. Nach englischem Vorbild wurde 1835 der Bau der ersten deutschen Eisenbahn (zwischen Nürnberg und Fürth) durch eine Vereinigung von aufgeschlossenen Bürgern finanziert. Ab 1850 wurde der Eisenbahnbau zum Motor der Industrialisierung, der moderne Massenverkehr war geboren. Bis 1880 wuchs das deutsche Schienennetz auf 34.000 Kilometer Gesamtlänge an, damit war es das größte Europas und wurde nur noch übertroffen von den USA, deren Schienenwege eine Länge von über 150.000 Kilometern hatten. Ein weiterer Vorteil der Eisenbahn war, dass sie viele Arbeitsplätze schuf (zum Beispiel Bahndämme aufschütten, Schienen verlegen und Bahnhöfe und Brücken bauen) und dadurch, aufgrund der vielen benötigten Maschinen, auch die Förderung und Verarbeitung von Eisen und Stahl ankurbelte. Die Steinkohle gewann auch Bedeutung, da die traditionellen Energielieferanten Holz und Holzkohle nicht mehr ausreichten, um die großen Dampfmaschinen zu betreiben. Dadurch entstanden zahlreiche Steinkohlebergwerke im &amp;quot;Kohlerevier&amp;quot;, in denen Tausende von Menschen Arbeit fanden (siehe Nummer 4). Deshalb wird die Eisenbahn als &amp;quot;Lokomotive der Industrialisierung&amp;quot; bezeichnet - weil sie es war, die die meisten Industrien vorangetrieben und den Bürgern sowie dem Staat den entscheidenden Antrieb gegeben hat. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3. Aktiengesellschaften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Unternehmer mussten früher von ihrem Eigenkapital Firmen aufbauen, doch als der Gedanke zum Aufbau großer Firmen laut wurde, wurde mehr Kapital benötigt, dass ein Einzelner nicht mehr bezahlen konnte. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts steig die Zahl der Aktiengesellschaften in Deutschland erheblich an. Durch den Verkauf von Aktien konnten die Aktiengesellschaften  sehr schnell große Mengen an Kapital aufbringen. Leute, die diese Aktien kauften, waren sowohl am Gewinn, als auch am Verlust der Firma beteiligt. Später entstanden durch solche Aktiengesellschaften entstanden kurz darauf die Banken, unter anderem DIE DEUTSCHE und die DRESDNER BANK. Diese Banken gaben den Gründern Kredite, allerdings nur, wenn sie sich sicher waren, dass die Investition Geld einbringen würde.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;4. Das &amp;quot;Kohlerevier&amp;quot; - das industrielle Herz Deutschlands&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Kohlerevier beschreibt die wichtigsten Standpunkte des Kohlebergbaus. Beispiele für diese Vorkommen wären das Ruhrgebiet, Preußen, Oberschlesien und Saarland. Durch fortschreitende Technik konnte man 1837 tiefliegende Kohlevorkommen im Ruhrgebiet abbauen. Hauptsächlich aus Ostdeutschland und Polen, aber auch aus allen anderen Teilen Deutschlands, kamen Menschen in das &amp;quot;Revier&amp;quot;. Sie fanden Arbeit in den Zechen und Grubenwerken, so wie in den Maschinenfabriken, zum Beispiel der Fabriken der Firma Krupp. Um 1870 nahm Deutschland den 4. Rang der Kohleförderung weltweit ein.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;5. Staatliche Förderung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ein weiterer wichtiger Faktor für die Industrialisierung ist der erhebliche Anteil der Politik an der Förderung eines Industriestaates. Die Regierung beschaffte auf eigene Staatskosten Maschinen, die sie den Unternehmen lieh und nach einiger Zeit sogar schenkte. Zum Beispiel begann Preußen, in dem das &amp;quot;Kohlerevier&amp;quot; lag, wesentlich und aktiv in die Wirtschaft einzugreifen und sie zu fördern, mit dem Zweck, den deutschen Nationalstaat zu einem wichtigen Industriestaat zu machen, was es letztendlich auch geschafft hat, als Deutschland 1870 an der vierten Stelle der Weltproduktion stand. Dies geschah zum Teil durch direkte finanzielle Förderung oder durch Eingreifen in den Aktienhandel (siehe Nummer 3). Der Staat unterstützte die Gesellschaften nicht nur, sondern wirkte zum Beispiel durch Kredite, Subventionen oder auch Steuern regulierend. Doch er wurde auch zum Unternehmer und betrieb die Post, die Telefon- und die Eisenbahngesellschaft, um die Staatskasse aufzufüllen.  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;6. Gründung des Nationalstaates → Entwicklung des Nationalgedankens&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Menschen hatten schon sehr früh den Gedanken an einen einheitlichen Nationalstaat(eine nationale Einheit).  Wenn man es in 6 Punkten zusammenfasst:&lt;br /&gt;
1.	Die französische Revolution und die Unabhängigkeit  der USA dienten als Vorbild  für die deutschsprachigen Länder Mitteleuropas (1789 Herrschaftseinheiten und Zwerggebilde)&lt;br /&gt;
2.	Vorausdenker, war ein kleiner zirkel aus intellektuellen und unter anderem preußischer Reformern (Stein, Hardenberg, Clausewitz)&lt;br /&gt;
3.	Die Befreiungskriege, die gegen Napoleon geführt wurden, führten nicht zu einem allgemeineinen Nationalgedanken, wie man vielleicht denken könnte. Sowie die Karlsberger Beschlüsse von 1819 oder die Neuordnung Europas durch Metternich auf dem Wiener Kongress.&lt;br /&gt;
4.	Im Wesentlichen half den Menschen der griechische Unabhängigkeitskampf gegen das osmanische Reich (1821-1830). Es war für „neuhumanistische Bildungsbürger“ (Zitat von H.U. Wehler in: der Spiegel 7/2007) ein weiteres Vorbild.&lt;br /&gt;
5.	Ausschlaggebend war auch 1840 die Rheinkrise, in der Frankreich versuchte sich das linke Rheinufer „einzuverleiben“.&lt;br /&gt;
	- Max Schneckenburgers: „Die Wacht am Rhein“&lt;br /&gt;
-Hoffmann v. Fallersleben: „Deutschlandlied“&lt;br /&gt;
 erstmals ein Nationalismus als Massenphänomen &lt;br /&gt;
6.	In der folgenden bürgerlichen Revolution 1848 war der deutsche Nationalgedanke schon fest verankert &lt;br /&gt;
	In den deutschen einigungskriegen &lt;br /&gt;
1864 gegen Dänemark&lt;br /&gt;
1866 gegen Österreich&lt;br /&gt;
1870/71 gegen Frankreich&lt;br /&gt;
verfestigte sich der Gedanke des deutschen Nationalstaates dauerhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 3. Die soziale Frage spaltet die Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definition: Der Begriff &amp;quot;soziale Frage bezeichnet die sozialen Missstände, die durch die industrielle Revolution hervorgerufen wurden.&lt;br /&gt;
Durch mehr Wissen, vor Allem im Bereich Medizin, bessere klimatische Verhältnisse und Bauernbefreiungen stieg die Einwohnerzahl explosiv.&lt;br /&gt;
Dadurch gab es mehr Arbeitskräfte, weshalb nur die Billigsten eine Arbeit fanden, sodass bald auch Frauen und Kinder arbeiten mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die soziale Frage spaltet die Gesellschaft, weil die Reicheren die Ärmeren dadurch ausnutzten und ihnen Minimallöhne zahlten.&lt;br /&gt;
Männer wurden deutlich besser als Frauer und Kinder bezahlt, obwohl diese genauso viel Arbeit verrichteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probleme: Die Gesellschaft wurde immer mehr in Schichten unterteilt, es herrschte Armut und es schien, als gäbe es einen Teufelskreis, aus dem man ohne Hilfe der oberen Schichten nicht mehr herauskäme.&lt;br /&gt;
Ohne diese Hilfe hätte sich Deutschland nicht so entwickelt, wie es dies getan hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 4. Lösungsansätze zur sozialen Frage (Marx und Engels) ==&lt;br /&gt;
Die soziale Frage ist eine Anhäufung ökonomischer Probleme der Industrialisierung im 19. Jahrhundert, die den Alltag der Arbeiter prägten, wie&lt;br /&gt;
z.B.: Überbevölkerung aufgrund besserer Arbeit oder mangelhafte Hygiene, welche zu Krankheiten und vielen Toten führte. Dies wiederum verursachte die Aufstände der unterdrückten Arbeiter.&lt;br /&gt;
=== Friedrich Engels ===&lt;br /&gt;
Friedrich Engels wurde 1820 in Barmen (heutiges Wuppertal) geboren. Er besuchte ein Gymnasium, musste dieses jedoch vorzeitig verlassen, um seinem Vater bei dessen Handelsgeschäften zu helfen. Engels war einige Male Anführer einiger Aufstände gegen die Oberschicht und ein Vertreter des wissenschaftlichen Sozialismus. Seine Einstellung war, dass ein radikaler Übergang vom kapitalistischem zum sozialistischen System benötigt werde und dass der Sozialismus nur durch Revolution als Staatsform durchsetzbar sei. 1870 zog er nach London, wo er 25 Jahre später, 1895, starb.&lt;br /&gt;
=== Karl Marx ===&lt;br /&gt;
Karl Marx wurde 1818 in Trier geboren, studierte in Bonn und Berlin Staatswissenschaften, aber er wurde wegen seiner revolutionären Aufsätze von den preußischen Behörden verfolgt. Er floh nach Paris, wo er auf Friedrich Engels traf. 1848 kehrten beide nach Deutschland zurück und veröffentlichten kurz darauf im Jahre 1847 ein Buch mit dem Titel &amp;quot;Manifest der kommunistischen Partei&amp;quot;, welches in die meisten lebenden Sprachen übersetzt worden war. 1876 veröffentlichte Marx ein weiteres Werk mit dem Namen &amp;quot;Das Kapital&amp;quot; in welchem er versucht die Ausbeutung der Arbeiter durch die Kapitalisten nachzuweisen. Danach floh er nach London als politischer Flüchtling, lebte dort und starb 1883 mit 65 Jahren.&lt;br /&gt;
=== Lösungsansatz ===&lt;br /&gt;
Die Unternehmer Marx und Engels versuchten das Problem im sozialen Sinne zu lösen. Sie verfassten das &amp;quot;Kommunistische Manifest&amp;quot; (eine der bekanntesten sozialistischen Schriften) und beschrieben in ihren Büchern den Wandel vom Kapitalismus zum Kommunismus (eine klassenlose Gemeinschaft, in der die Arbeit sowie die Erzeugnisse gerecht unter allen aufgeteilt werden). Im Allgemeinen wollten sie die Arbeiter auf ihre Seite ziehen und damit die Oberschicht stürzen. Außerdem waren sie gegen Einstellung der Bourigeosie (Oberschicht).&lt;br /&gt;
Um ihre Lösung durchzusetzen, planten sie eine kommunistische Revolution, also einen Sturz der Regierung gefolgt von einer vorübergehenden Herrschaft des Proletariats (Arbeiterschicht) bis eine kommunismusfreundliche Regierung gewählt wird. Weitere geplante Maßnahmen waren die Zwangsenteignung, das Verbot des Erbrechts und Arbeitszwang. Zudem hatten sie im Sinn Landwirtschaft und Industrie zu vereinigen, alle wirtschaftlichen Prozesse zu zentralisieren und zu verstaatlichen sowie eine Planwirtschaft einzuführen, um Überproduktion vorzubeugen. (Planwirtschaft bedeutet, dass die Fabriken einen Arbeitsplan erhalten, der festlegt, was bis zu welchem Zeitpunkt gefertigt werden soll.)&lt;br /&gt;
Desweiteren sollte der Lohn des Arbeiters dem Wert seiner Arbeit entsprechen, wobei körperliche Arbeit mehr gewertet wurde als geistige.&lt;br /&gt;
Kinderarbeit müsse ihrer Meinung nach ebenfalls verboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Revolution und das neunzehnte Jahrhundert&amp;quot; (Moritz Diesterweg-Verlag)&lt;br /&gt;
buber.de/christl/unterrichtsmaterialien/marx&lt;br /&gt;
www.gutefrage.net/frage/wie-wollte-karl-marx-die-soziale-frage-loesen&lt;br /&gt;
www.geschichteboard.de/topic,789,-soziale-frage---marx-und-engels.html&lt;br /&gt;
www.geschichte-abitur.de/industrialisierung/die-soziale-frage&lt;br /&gt;
de.wikipedia.org/wiki/Marx&lt;br /&gt;
de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Engels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 5. Lösungsansätze zur sozialen Frage (Kirche und Unternehmer) ==&lt;br /&gt;
Da der Kirche und der Politik erst spät die Missstände in der Arbeiterschicht bewusst wurden, kam von der kirchlichen Seite zu Anfang wenig Hilfe. Nach und nach begann man jedoch mit dem Bau von Einrichtungen wie z.B dem vom evangelischen Johann Hinrich Wichern gegründeten &amp;quot;Rauhe-Haus&amp;quot;, das obdachlose Kinder aufnahm, versorgte und auf das spätere Berufsleben vorbereitete, und der &amp;quot;Inneren Mission&amp;quot;, die in erster Linie den erwachsenen Arbeitern half, welche in Not geraten waren und kaum mehr genug verdienten, um ihre Familien zu ernähren. Auf katholischer Seite ist hier der &amp;quot;Arbeiterbischof&amp;quot; Wilhelm Freiherr von Ketteler zu nennen, welcher eine Sozialreform forderte, und Adolf Kolping, dem Gründer der &amp;quot;Koplingwerke&amp;quot;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Papst Leo XIII ===&lt;br /&gt;
Papst Leo XIII welcher das Attribut &#039;der Arbeiterpapst&#039; erhielt, sprach in einer seiner verfassten Enzykliken, Rerum Novarum (lat. &#039;&#039;neue Dinge&#039;&#039;), im Jahre 1891 Lösungswege zu den Missständen an. Er war gegen die Abschaffung des Eigentumsgesetzes und vertrat eine staatliche Sozialpolitik, in der Gemeinwohl die Hauptaussage trifft. Dabei werden durch Einzelpflichten wie zum Beispiel Streiksunterbindung, Lohngerechtigkeit, das hüten  und fördern des Gemeiwohls sowie Sonntagsruhe Lösungen zu Missständen geboten, ohne aber die Freiheit der Bürger und des einzelnen oder den Ursprung in Gott zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Industriealisierung und Konkurrenz&lt;br /&gt;
Beginnend 1870 fuhr die Industrialisierung nur langsam fort.Mit der Zeit entwickeln sich mehr und mehr neue Techniken in der Waffen und Stahlindustrie&lt;br /&gt;
Es wurden auch Industrievereine gegründet wie z.b für Kohle und Wolle,Holz etc.Daraus entstanden dann die Industriegebiete von heute in Köln Dresden und Dortmund, allerdings in einem langen Prozess,der fast 50 Jahre dauerte&lt;br /&gt;
Konkurrenz mit England&lt;br /&gt;
England war in dieser Zeit schon weiter fortgeschritten,deutschland wollte so schnell wie möglich nachziehen. Nach einiger Zeit war Deutschland gleichgestellt, was daran lag dass das Ruhrgebiet grosse kohlereserven besitzt und somit den Weltmarkt stark beeinflussen kann .Auch in der Textilindustrie machte Deutschland durch bessere Technik ,durch modernere Anlagen und dank besserer Arbeitskräfte große Fortschritte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Renner014</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://cgd.idea-sketch.com/index.php?title=Industrialisierung_und_soziale_Frage&amp;diff=2277</id>
		<title>Industrialisierung und soziale Frage</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://cgd.idea-sketch.com/index.php?title=Industrialisierung_und_soziale_Frage&amp;diff=2277"/>
		<updated>2014-02-17T19:23:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Renner014: /* 5. Lösungsansätze zur sozialen Frage (Kirche und Unternehmer) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== 1. Hemmende Faktoren für die Industrialisierung in Deutschland ==&lt;br /&gt;
=====Allgemein=====&lt;br /&gt;
Da Deutschland zu Beginn der Industrialisierung noch ein Vielvölkerstaat war, behinderte der Zoll den Handel, da der Zoll den Handel verteuerte. Ein weiterer Punkt war, dass es immer noch Zünfte gab, welche den Wettbewerb wegen den Zunftzwängen erschwerten. Zudem waren viele Bauern immer noch Leibeigene.In jedem einzelnen Staat gab es verschiedene Maße.&lt;br /&gt;
=====Schlechte Lage=====&lt;br /&gt;
Deutschland hatte eine schlechte geographische Lage, da es nur im Norden Zugang zum Meer hatte und somit kein guter Handel betrieben werden kann oder Kolonien entstehen können.Der liberale Wirtschaftsprofessor Friedrich List wollte die Zölle im deutschen Bund abschaffen und in jedem einzelnen Staat die gleichen Maße um die Industrialisierung im deutschen Bund zu beschleunigen&lt;br /&gt;
Da die Kohlevorkommen und die Eisenvorkommen nicht am gleichen Ort vorhanden waren, mussten sie transportiert werden, was nicht günstig war, da Deutschland zu diesem Zeitpunkt immer noch eine schlechte Infrastruktur hatte. In Deutschland herrschte ein zu kontinentales Klima, das ungünstig für eine rentabele Wolleproduktion war.&lt;br /&gt;
=====Historisches=====&lt;br /&gt;
Durch die Napoleonischen Kriege, die auch Deutschland tangierten, wurde Deutschland geschwächt. Auch die Industrialisierung litt an der Kontinentalsperre. Zudem hatte Deutschland zur damaligen Zeit das Restaurationsprinzip (man wollte die Verhältnisse vor der französischen Revolution 1789 wiederherstellen) und deshalb hatten Adelige Angst vor industriellen Fortschritten.&lt;br /&gt;
=====Bevölkerungswachstum=====&lt;br /&gt;
Der Bevölkerungswachstum in Deutschland war geringer als der britische. Es bestand nicht diese große Nachfrage und Notwendigkeit zur Änderung der Produktionsverfahren in Form einer industriellen Arbeitsteilung.&lt;br /&gt;
=====Politische Bedingungen=====&lt;br /&gt;
Deutschland war in 39 selbständige Staaten aufgeteilt. Jeder dieser Staaten hatte eine eigene Wirtschaftspolitik, ein eigenes Zollwesen, obendrein eine schlecht ausgebaute Infrastruktur. Es konnte sich kein einheitlicher Markt herausbilden. Die Absatzmärkte waren beschränkt und die einzelnen Waren im Fernhandel verteuert.&lt;br /&gt;
===== Gesellschaftliche Strukturen=====&lt;br /&gt;
a) Die alte Ständegesellschaft prägte die deutsche Gesellschaft noch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Die Einstellung der deutschen Fürsten gegenüber der Industrialisierung war eher zurückhaltend. Es gab keine staatliche Förderung, sondern Behinderung durch etwa das Verbot zur Bildung von  Aktiengesellschaften. Dieses Verbot wurde erst 1867 aufgehoben. Obendrein unterlag der Abbau von Bodenschätzen der Konzession durch den Staat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Es fehlte die Bereitschaft des Adels, Geld in den Handel und in die Industrie zu investieren. Dem Adel war es z.B. in Bayern verboten (bis 1957) sich an Aktiengesellschaften zu beteiligen). Hinzu trat auch eine mangelnde Bereitschaft der wohlhabenden Bürger sich auf diesem Feld zu betätigen. Die Oberschichten investierten in Grund, Immobilien und die Landwirtschaft, weil dies als sicher galt (=Rentenkapitalismus). Diese Risikoscheu behinderte die Entwicklung.  Es ist dies auch eine Folge der mehr geisteswissenschaftlich ausgerichteten Bildung in Deutschland, welche die Naturwissenschaften vernachlässigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d) Der starke Einfluss der noch vorhandenen Zunftordnungen verhinderte in vielen handwerklichen Produktionsbereichen den Fortschritt. Es herrschte ein innovationsfeindliches Klima. In Bayern war in einigen Städten diese Zunftordnung sogar bis 1859 vorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e) Die Katholische Kirche hatte noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts erheblichen Einfluss in Deutschland. Staat und Kirche waren noch nicht getrennt. Die Kirche bremste die Entwicklung, weil die neue Schicht (Klasse) der Arbeiter von ihr kaum beeinflusst werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f) Die Aufklärung in Deutschland entsprach nicht der Aufklärung in England. In Deutschland gab es eher einen aufgeklärten Absolutismus, dieser hob sich ab von der Aufklärung in England, die maßgeblich vom Empirismus Locke `s geprägt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konkurrenz=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großbritannien war eine große Konkurrenz für Deutschland in Sachen Textil- und Eisenindustrie und behinderte so eine rasche Entwicklung, das zur Folge hatte das die Industrialisierung erst viel später einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2. Günstige Faktoren für die Industrialisierung in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Sehr günstig schienen die Umstände für die Industrialisierung Anfang des 19. Jahrhunderts nicht, doch im Laufe dieses Jahrhunderts entwickelten sich einige fördernde Faktoren, die unten aufgelistet werden. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;1. Der deutsche Zollverein&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;2. Die Eisenbahn - Lokomotive der Industrialisierung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der wohl wichtigste Faktor für die Industrialisierung in Deutschland war die Erfindung der Dampfmaschine und somit auch der Eisenbahn. Nach englischem Vorbild wurde 1835 der Bau der ersten deutschen Eisenbahn (zwischen Nürnberg und Fürth) durch eine Vereinigung von aufgeschlossenen Bürgern finanziert. Ab 1850 wurde der Eisenbahnbau zum Motor der Industrialisierung, der moderne Massenverkehr war geboren. Bis 1880 wuchs das deutsche Schienennetz auf 34.000 Kilometer Gesamtlänge an, damit war es das größte Europas und wurde nur noch übertroffen von den USA, deren Schienenwege eine Länge von über 150.000 Kilometern hatten. Ein weiterer Vorteil der Eisenbahn war, dass sie viele Arbeitsplätze schuf (zum Beispiel Bahndämme aufschütten, Schienen verlegen und Bahnhöfe und Brücken bauen) und dadurch, aufgrund der vielen benötigten Maschinen, auch die Förderung und Verarbeitung von Eisen und Stahl ankurbelte. Die Steinkohle gewann auch Bedeutung, da die traditionellen Energielieferanten Holz und Holzkohle nicht mehr ausreichten, um die großen Dampfmaschinen zu betreiben. Dadurch entstanden zahlreiche Steinkohlebergwerke im &amp;quot;Kohlerevier&amp;quot;, in denen Tausende von Menschen Arbeit fanden (siehe Nummer 4). Deshalb wird die Eisenbahn als &amp;quot;Lokomotive der Industrialisierung&amp;quot; bezeichnet - weil sie es war, die die meisten Industrien vorangetrieben und den Bürgern sowie dem Staat den entscheidenden Antrieb gegeben hat. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;3. Aktiengesellschaften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Unternehmer mussten früher von ihrem Eigenkapital Firmen aufbauen, doch als der Gedanke zum Aufbau großer Firmen laut wurde, wurde mehr Kapital benötigt, dass ein Einzelner nicht mehr bezahlen konnte. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts steig die Zahl der Aktiengesellschaften in Deutschland erheblich an. Durch den Verkauf von Aktien konnten die Aktiengesellschaften  sehr schnell große Mengen an Kapital aufbringen. Leute, die diese Aktien kauften, waren sowohl am Gewinn, als auch am Verlust der Firma beteiligt. Später entstanden durch solche Aktiengesellschaften entstanden kurz darauf die Banken, unter anderem DIE DEUTSCHE und die DRESDNER BANK. Diese Banken gaben den Gründern Kredite, allerdings nur, wenn sie sich sicher waren, dass die Investition Geld einbringen würde.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;4. Das &amp;quot;Kohlerevier&amp;quot; - das industrielle Herz Deutschlands&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Kohlerevier beschreibt die wichtigsten Standpunkte des Kohlebergbaus. Beispiele für diese Vorkommen wären das Ruhrgebiet, Preußen, Oberschlesien und Saarland. Durch fortschreitende Technik konnte man 1837 tiefliegende Kohlevorkommen im Ruhrgebiet abbauen. Hauptsächlich aus Ostdeutschland und Polen, aber auch aus allen anderen Teilen Deutschlands, kamen Menschen in das &amp;quot;Revier&amp;quot;. Sie fanden Arbeit in den Zechen und Grubenwerken, so wie in den Maschinenfabriken, zum Beispiel der Fabriken der Firma Krupp. Um 1870 nahm Deutschland den 4. Rang der Kohleförderung weltweit ein.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;5. Staatliche Förderung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ein weiterer wichtiger Faktor für die Industrialisierung ist der erhebliche Anteil der Politik an der Förderung eines Industriestaates. Die Regierung beschaffte auf eigene Staatskosten Maschinen, die sie den Unternehmen lieh und nach einiger Zeit sogar schenkte. Zum Beispiel begann Preußen, in dem das &amp;quot;Kohlerevier&amp;quot; lag, wesentlich und aktiv in die Wirtschaft einzugreifen und sie zu fördern, mit dem Zweck, den deutschen Nationalstaat zu einem wichtigen Industriestaat zu machen, was es letztendlich auch geschafft hat, als Deutschland 1870 an der vierten Stelle der Weltproduktion stand. Dies geschah zum Teil durch direkte finanzielle Förderung oder durch Eingreifen in den Aktienhandel (siehe Nummer 3). Der Staat unterstützte die Gesellschaften nicht nur, sondern wirkte zum Beispiel durch Kredite, Subventionen oder auch Steuern regulierend. Doch er wurde auch zum Unternehmer und betrieb die Post, die Telefon- und die Eisenbahngesellschaft, um die Staatskasse aufzufüllen.  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;6. Gründung des Nationalstaates → Entwicklung des Nationalgedankens&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 3. Die soziale Frage spaltet die Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1.Definition===&lt;br /&gt;
Die soziale frage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 4. Lösungsansätze zur sozialen Frage (Marx und Engels) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die soziale Frage ist eine Anhäufung ökonomischer Probleme der Industrialisierung im 19. Jahrhundert, die den Alltag der Arbeiter prägten, wie&lt;br /&gt;
z.B.: Überbevölkerung aufgrund besserer Arbeit oder mangelhafte Hygiene, welche zu Krankheiten und vielen Toten führte. Dies wiederum verursachte die Aufstände der unterdrückten Arbeiter.&lt;br /&gt;
Die Unternehmer Marx und Engels versuchten das Problem im sozialen Sinne zu lösen. Sie verfassten das &amp;quot;Kommunistische Manifest&amp;quot; (eine der bekanntesten sozialistischen Schriften) und beschrieben in ihren Büchern den Wandel vom Kapitalismus zum Kommunismus (eine klassenlose Gemeinschaft, in der die Arbeit sowie die Erzeugnisse gerecht unter allen aufgeteilt werden).&lt;br /&gt;
Außerdem waren sie gegen Einstellung der Bourigeosie (Oberschicht).&lt;br /&gt;
Um ihre Lösung durchzusetzen, planten sie eine kommunistische Revolution, also einen Sturz der Regierung gefolgt von einer vorübergehenden Herrschaft des Proletariats (Arbeiterschicht) bis eine kommunismusfreundliche Regierung gewählt wird. Weitere geplante Maßnahmen waren die Zwangsenteignung, das Verbot des Erbrechts und Arbeitszwang. Zudem hatten sie im Sinn Landwirtschaft und Industrie zu vereinigen, alle wirtschaftlichen Prozesse zu zentralisieren und zu verstaatlichen sowie eine Planwirtschaft einzuführen, um Überproduktion vorzubeugen. (Planwirtschaft bedeutet, dass die Fabriken einen Arbeitsplan erhalten, der festlegt, was bis zu welchem Zeitpunkt gefertigt werden soll.)&lt;br /&gt;
Desweiteren sollte der Lohn des Arbeiters dem Wert seiner Arbeit entsprechen, wobei körperliche Arbeit mehr gewertet wurde als geistige.&lt;br /&gt;
Kinderarbeit müsse ihrer Meinung nach ebenfalls verboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 5. Lösungsansätze zur sozialen Frage (Kirche und Unternehmer) ==&lt;br /&gt;
Die Kirche trägt nichts zur Lösung der Probleme bei, deshalb nehmen es die Arbeiter selbst in die Hand. Einrichtungen wie z.b das Rauhe-Haus, das obdachlose Kinder aufnimmt und versorgt, oder das innere projekt , das in erster Linie den erwachsenen Arbeitern hilft. Von der Kirche kam weiterhin sehr wenig. Was ebenfalls verwundernd ist , ist ,dass die Unterstützung vor allem christlich war aber ohne Unterstützung der Kirche. Die Katholische Hilfe kam von dem Arbeisbischof Wilhelm Ketteler.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Renner014</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://cgd.idea-sketch.com/index.php?title=Regensburg_im_Mittelalter&amp;diff=618</id>
		<title>Regensburg im Mittelalter</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://cgd.idea-sketch.com/index.php?title=Regensburg_im_Mittelalter&amp;diff=618"/>
		<updated>2013-05-17T06:14:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Renner014: /* Allgemeines */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Klasse 7b beschäftigte sich im Geschichtsunterricht lehrplangemäß mit dem Thema &amp;quot;Die Stadt im Mittelalter&amp;quot;. Dabei wurden die Themen wie Stadtentstehung, der Aufbau der Gesellschaft einer mittelalterlichen Stadt, die Zünfte und die Außenseiter einer Stadt näher besprochen. Ein &amp;quot;Gesicht&amp;quot; bekam das Ganze im Rahmen einer Exkursion nach Regensburg, wo sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b genauer über die bedeutenden Bauwerke der Stadt Regensburg und den Aufbau der Stadt im Mittelalter informierten. Im Rahmen des Informatikunterrichts, in dem im ersten Halbjahr die Themen Internet und Erstellen von Websites auf dem Programm standen, präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse nun auf unserem Schul-Wiki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Lage Regensburgs, der Aufbau der Stadt und der Handel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die geographische Lage ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regensburg liegt in der heutigen Oberpfalz( Deutschland,Bayern ) und liegt somit ganz in der Nähe des bayerischen Waldes und dem Gäuboden ,der auch die Donauebene gennant wird.&lt;br /&gt;
Außerdem liegt Regensburg an der Donau und  zwei Nebenflüssen Naab und Regen.Von dem zuletzt genannten Fluss stammt der Name ab.&lt;br /&gt;
Da die Stadt eine der wenigen war, wo man wegen einer Brücke den Fluss überqueren konnte.Dadurch siedelten sich dort viele Leute an ,deswegen wuchs Regensburg rasant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Aufbau der Stadt ===&lt;br /&gt;
Regensburg wurde von den Römern unter dem Namen &amp;quot;Castra Regina&amp;quot; (Das am Regen gelegene Lager) gegründet. Später wurde Regensburg Reichsstadt (Stadt die nur dem Kaiser untersteht); deswegen zahlten die Einwohner nur dem Kaiser Steuern. Weil der bayerische Herzog Albrecht IV. auch Steuern einziehen wollte, errichtete er die Gegenstadt &amp;quot;Stadt am Hof&amp;quot;. Der bayerische Herzog gab den Einwohnern auch  Stadtrechte, aber dennoch wollte dort niemand leben. Ein wichtiger Punkt ist ,dass die Steinerne Brücke eine der wenigen Brücken über die Donau war (die einzige von Regensburg bis Ulm), deswegen wurde Regensburg reich durch den Handel. Außerdem konnten sie hohe Steuern von Händlern, die die Brücke überqueren wollten, fordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Handel ===&lt;br /&gt;
Zuerst wurde ein Lager namens Castra Regina von den Römern gegründet. Dort siedelte sich dann auch das normale Volk an und so wurde aus dem Lager schnell eine Stadt, deshalb begann dort der Handel schon sehr früh. Da Regensburg einen Flussübergang hat, mussten viele Händler, um auf die andere Seite des Flusses zu kommen , durch Regesburg, wodurch der Handel dort aufblüte. Der 3. Vorteil ist, das Regesburg an einem Fluss liegt, wodurch viele Waren verschifft werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Dom ==&lt;br /&gt;
==== Allgemein ====&lt;br /&gt;
Die Gesamtlänge innen beträgt 86,00 Meter,&lt;br /&gt;
die Breite innen beträgt 34,80 Meter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 700 wurde die erste Bischofskirche an der Stelle der heutigen Dompfarrkirche Niedermünster errichtet. In den Jahren 1285 bis 1290 war die hochgtische Neuplanung. Als die drei Chöre des neuen Doms genutzt werden können, wurde der alte Dom abgebrochen. Der Neubau wurde 1273 gestartet ,weil der alte Dom  von einem Feuer ,das vermutlich 1250 ausbrach, zerstört wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedeutung===&lt;br /&gt;
Der Regensburger Dom ist das bedeutendste Bauwerk der süddeutschen Gotik.&lt;br /&gt;
Der Dom ist auch die Ruhestätte berühmter Bishöfe wie zum Beispiel Johann Michael Sailer(1829-1832) oder Konrad Eberhard.&lt;br /&gt;
Am 13. September 2006 besuchte Papst Benedikt XVI. den Dom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Orgeln===&lt;br /&gt;
2009 baute die Firma  Rieger Orgelbau eine neue Hauptorgel in den Regensburger Dom ,die aus 80 Registern auf 4 Manuale und Pedal besteht.Es ist die größte freihängende  Orgel der Welt .&lt;br /&gt;
Ganze 36,7 tonnen hängen an vier 30 mm dicken Stahlseilen.&lt;br /&gt;
   Maße:&lt;br /&gt;
   Höhe: 18 Meter&lt;br /&gt;
Breite : 7,7 Meter&lt;br /&gt;
  Tiefe:2,5 Meter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Steinerne Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderes über die Brücke ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Regensburg in den Jahren 1135 - 1146 erbaute Steinbogenbrücke über die Donau gilt als die älteste Steinbrücke Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrer Gesamtlänge von 336m, ihrer Breite von 8m und ihrer Höhe von ca. 15m darf sie nur von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Titel &amp;quot;Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland&amp;quot; erhielt die Brücke 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Entstehung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Steinernen Brücke ging eine Holzbrücke zuvor, um den Händlern einen Weg in die Stadt zu ermöglichen. Diese musste allerdings oft erneuert werden, da sie gegen Wetter und Wind nicht standhaft war. Daher beschloss man, da die Stadt Regensburg zu dieser Zeit noch sehr wohlhabend war, eine Brücke aus Stein zu bauen. So begann der Bau der Steinernen Brücke im Jahre 1135, diese wurde innerhalb von 11 Jahren (!) im Jahre 1146 fertiggestellt. Für damalige Verhältnisse war das mit der stattlicher Höhe von 15 m, einer Breite von 8 m und einer Gesamtläge von 336 m eine bewundernswert kurze Bauspanne. Die Steinerne Brücke war ganze 800 Jahre die einzige Donaubrücke in Regensburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Bauweise ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Fertigstellung der Steinernen Brücke im Jahre 1146 verfügte sie über drei Türme, von denen aber nur einer bis heute erhalten geblieben ist. Während eines Krieges wurden der mittlere und südliche Turm angezündet und fast vollständig niedergebrannt. Am Ende dieses Krieges wurden die beiden Türme 1648 wieder hergestellt, allerdings wurde der mittlere Turm 1784 abgebrochen, nachdem er durch einen Eisstoß fast zerstört worden war. Bei der Rückeroberung wurde der nördliche Turm 1809 beschädigt und 1810 schließlich abgebrochen. Den südlichen Turm kann man noch heute bewundern, da er, wie oben schon erwähnt, bis heute erhalten geblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dreißigjährigen Krieg wurde 1633 das vierte, heute das dritte (sichtbare), Brückenjoch durch eine Sprengung zerstört und durch eine Holzzugbrücke ersetzt. Erst 1790 bis 1791 wurde diese Lücke wieder geschlossen, der Torbogen südlich neben dem Brückturm und die Brückenverbreitung wurden allerdings erst am Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut. Im Jahr 1732 wurde die Fahrbahn der Brücke verbreitert, 1877 wurde die Brücke mit Granitplatten ausgestattet und die Verbindungsrampe, die ursprünglich aus Holz war, wurde durch Eisen ersetzt. Die Brücke wurde 1950 mit Brüstungen aus Betonplatten versehen. Bis heute wurden immer wieder Sanierungen unternommen und die Steinerne Brücke ist bis heute eine bekannte Sehenswürdigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Sage der Brücke ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird eine Sage erzählt, warum die Regensburger Brücke in nur 11 Sommern, eine damals kurze Bauweise, erbaut wurde.&lt;br /&gt;
In dieser Sage spielt auch der Regensburger Dom eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Baumeister wetteten, wer schneller bauen könne.&lt;br /&gt;
Der Dombauer war jedoch schneller, sodass&lt;br /&gt;
sich der Brückenbauer mit dem Teufel verband, der ihm beim Brückenbau half.&lt;br /&gt;
Sein Lohn: Die ersten drei Seelen, die über die Brücke gingen.&lt;br /&gt;
Dadurch wurde die Brücke in 11 Jahren erbaut.&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der Bauzeit hetzte der Brückenbauer Tiere über Brücke, die Seelen für den Teufel.&lt;br /&gt;
Dieser war darüber aber sehr zornig, sodass er versuchte, die Brücke einzureißen;&lt;br /&gt;
diese war jedoch so stabil, sodass er nur einen Knick in die  Brücke machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Steinere Brücke als Touristenattraktion ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das faszinierende Bauwerk gilt wohl als die bedeutenste Sehenswürdigkeit ganz Regensburgs.&lt;br /&gt;
Die Steinere Brücke wird jedes Jahr von Millionen von Besuchern besbesichtigt&lt;br /&gt;
und wird inzwischen als UNESCO-Welterbe bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichten aus der Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Barbara Blomberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barbara Blomberg (1527-1597) war die Geliebte von Kaiser Karl V. (1500-1558) und die Mutter von Don Juan d`Austria, der auch der Sieger der Seeschlacht von Lepanto war. Sie war die Tochter des Gürtlermeisters Wolfgang Blomberg und seiner Frau Sibilla Blomberg und aufgrund ihrer Schönheit schon früh in ganz Regensburg bekannt. Ihre Großeltern besaßen ein Gasthaus (&#039;&#039;Zum Goldenen Kreuz&#039;&#039;), in welchem Karl V. am Reichstag 1546 oftmals einkehrte. Während dieser Zeit traf Karl oft auf Barbara, weil er häufig die Hintertür benutzte, um nicht gesehen zu werden. Er traf Barbara nun öfters und benutzte die Ausrede das Holzaroma des Bades im Haus von ihren Großeltern, welches er manchmal benutzte, würde ihm helfen zu entspannen. Er verliebte sich in Barbara und einige Zeit später wurde sie schwanger. Als der &amp;quot;immerwährende&amp;quot; Reichstag beendet war, musste Karl wieder gehen. Alles schien perfekt, doch es gab ein Problem: Barbara und Karl waren nicht verheiratet und als Barbara ihren Sohn gebar wurde sie von den Bewohnern Regensburgs gemieden, aber nicht verjagt. Nach einiger Zeit erinnerte sich Karl an Barbara und reiste drei Jahre nach Johanns (Don Juan d` Austria) Geburt nach Regensburg zurück, wo er die beiden aufsuchte. Barbara heiratete später dann Hironymus Kegel, der Später den Posten eines Musterungs- und Kriegskommissars bekam. Sie lebten dann gemeinsam in einer Villa in Brüssel und hatten drei gemeinsame Kinder. Johann wuchs am spanischen Hof auf, wo er auch den Namen Don Juan erhielt. Er schlug eine militärische Laufbahn ein und wurde, nachdem er die Seeschlacht von Lepanto gewann, als Held gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Rathaus und die Politik in Regensburg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Alte Rathaus===&lt;br /&gt;
Das alte Rathaus ist der Sitz des Oberbürgermeisters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Das Alte Rathaus ist ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude, dass um 1380 erbaut wurde. Nach einigen An- und Umbauten besteht der dreiteilige Gebäudekomplex nun aus dem Rathausturm, dem Reichssaal und dem Barock-Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der immerwährende Reichstag ===&lt;br /&gt;
Ungefähr im Jahre 1350 wurde der Reichstag zum ersten Mal von Kaiser Karl IV.im Reichssaal veranstaltet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Renner014</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://cgd.idea-sketch.com/index.php?title=Regensburg_im_Mittelalter&amp;diff=588</id>
		<title>Regensburg im Mittelalter</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://cgd.idea-sketch.com/index.php?title=Regensburg_im_Mittelalter&amp;diff=588"/>
		<updated>2013-05-16T10:13:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Renner014: /* Das Alte Rathaus */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Klasse 7b beschäftigte sich im Geschichtsunterricht lehrplangemäß mit dem Thema &amp;quot;Die Stadt im Mittelalter&amp;quot;. Dabei wurden die Themen wie Stadtentstehung, der Aufbau der Gesellschaft einer mittelalterlichen Stadt, die Zünfte und die Außenseiter einer Stadt näher besprochen. Ein &amp;quot;Gesicht&amp;quot; bekam das Ganze im Rahmen einer Exkursion nach Regensburg, wo sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b genauer über die bedeutenden Bauwerke der Stadt Regensburg und den Aufbau der Stadt im Mittelalter informierten. Im Rahmen des Informatikunterrichts, in dem im ersten Halbjahr die Themen Internet und Erstellen von Websites auf dem Programm standen, präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse nun auf unserem Schul-Wiki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Lage Regensburgs, der Aufbau der Stadt und der Handel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die geographische Lage ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regensburg liegt in der heutigen Oberpfalz(Deutschland,Bayern ) und liegt somit ganz in der Nähe des bayerischen Waldes und dem Gäuboden der auch die Donauebene gennant wird.&lt;br /&gt;
Außerdem liegt Regensburg an der Donau und den zwei Nebenflüssen Naab und Regen.Von dem zuletzt genannten Fluss stammt der Name ab.&lt;br /&gt;
Da die Stadt eine der wenigen war, wo man durch eine Brücke den Fluss überqueren konnte, ist sie wahsinnig gewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Aufbau der Stadt ===&lt;br /&gt;
Regensburg wurde von den Römern unter dem Namen &amp;quot;Castra Regina&amp;quot; (Das am Regen gelegene Lager) gegründet. Später wurde Regensburg Reichsstadt und unterstand deswegen nur dem Kaiser; deswegen zahlten die Einwohner nur dem Kaiser Steuern. Weil der bayerische Herzog auch Steuern einziehen wollte, errichtete er die Gegenstadt &amp;quot;Stadt am Hof&amp;quot;. Der bayerische Herzog gab den Einwohnern auch  Stadtrechte, aber dennoch wollte niemand dort leben. Ein wichtiger Punkt ist ,dass die Steinerne Brücke eine der wenigen Brücken über die Donau war ,die einzige von Ulm bis Regensburg ,dewegen wurde Regensburg reich durch den Handel. Außerdem konnten sie hohe Steuern von Händlern, die die Brücke überqueren wollten, fordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Handel ===&lt;br /&gt;
Zuerst wurde Regensburg von den Römern gegründet ,deshalb begann dort der Handel schon sehr früh. Ein weiterer Punkt für den Handel&lt;br /&gt;
ist ,dass Regensburg einen Brückenübergang hatte und immer noch hat.Deswegen mussten viele Händler durch die Stadt und Regensburg wurde reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Dom ==&lt;br /&gt;
=== Allgemein ===&lt;br /&gt;
Die Gesamtlänge innen beträgt 86,00 Meter&lt;br /&gt;
Die Breite innen beträgt 34,80 Meter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 700 wurde die erste Bischofskirche an der stelle der heutigen Dompfarrkirche Niedermünster. Der Neubau wurde 1273 gestartet ,weil der alte Dom  von einem Feuer ,das vermutlich 1250 ausbrach, zerstört wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bedeutung===&lt;br /&gt;
Der Regensburger Dom ist das bedeutendste Bauwerk der süddeutschen Gotik.&lt;br /&gt;
Der Dom ist auch die Ruhestätte berühmter Bishöfe wie zum Beispiel Johann Michael Sailer(1829-1832) oder Konrad Eberhard.&lt;br /&gt;
Am 13. September 2006 besuchte Papst Benedikt XVI. den Dom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Steinerne Brücke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Besonderes über die Brücke ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Entstehung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Steinernen Brücke ging eine Holzbrücke zuvor, um den Händlern einen Weg in die Stadt zu ermöglichen. Diese musste allerdings oft erneuert werden, da sie gegen Wetter und Wind nicht standhaft war. Daher beschloss man, da die Stadt Regensburg zu dieser Zeit noch sehr wohlhabend war, eine Brücke aus Stein zu bauen. So begann der Bau der Steinernen Brücke im Jahre 1135, diese wurde innerhalb von 11 Jahren (!) im Jahre 1146 fertiggestellt. Für damalige Verhältnisse war das mit der stattlicher Höhe von 15 m, einer Breite von 8 m und einer Gesamtläge von 336 m eine bewundernswert kurze Bauspanne. Die Steinerne Brücke war ganze 800 Jahre die einzige Donaubrücke in Regensburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Bauweise ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Fertigstellung der Steinernen Brücke im Jahre 1146 verfügte sie über drei Türme, von denen aber nur einer bis heute erhalten geblieben ist. Während eines Krieges wurden der mittlere und südliche Turm angezündet und fast vollständig niedergebrannt. Am Ende dieses Krieges wurden die beiden Türme 1648 wieder hergestellt, allerdings wurde der mittlere Turm 1784 abgebrochen, nachdem er durch einen Eisstoß fast zerstört worden war. Bei der Rückeroberung wurde der nördliche Turm 1809 beschädigt und 1810 schließlich abgebrochen. Den südlichen Turm kann man noch heute bewundern, da er, wie oben schon erwähnt, bis heute erhalten geblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dreißigjährigen Krieg wurde 1633 das vierte, heute das dritte (sichtbare), Brückenjoch durch eine Sprengung zerstört und durch eine Holzzugbrücke ersetzt. Erst 1790 bis 1791 wurde diese Lücke wieder geschlossen, der Torbogen südlich neben dem Brückturm und die Brückenverbreitung wurden allerdings erst am Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut. Im Jahr 1732 wurde die Fahrbahn der Brücke verbreitert, 1877 wurde die Brücke mit Granitplatten ausgestattet und die Verbindungsrampe, die ursprünglich aus Holz war, wurde durch Eisen ersetzt. Die Brücke wurde 1950 mit Brüstungen aus Betonplatten versehen. Bis heute wurden immer wieder Sanierungen unternommen und die Steinerne Brücke ist bis heute eine bekannte Sehenswürdigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Sage der Brücke ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird eine Sage erzählt, warum die Regensburger Brücke in nur 11 Sommern, eine damals kurze Bauweise, erbaut wurde.&lt;br /&gt;
In dieser Sage spielt auch der Regensburger Dom eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Baumeister wetteten, wer schneller bauen könne.&lt;br /&gt;
Der Dombauer war jedoch schneller, sodass&lt;br /&gt;
sich der Brückenbauer mit dem Teufel verband, der ihm beim Brückenbau half.&lt;br /&gt;
Sein Lohn: Die ersten drei Seelen, die über die Brücke gingen.&lt;br /&gt;
Dadurch wurde die Brücke in 11 Jahren erbaut.&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der Bauzeit hetzte der Brückenbauer Tiere über Brücke, die Seelen für den Teufel.&lt;br /&gt;
Dieser war darüber aber sehr zornig, sodass er versuchte, die Brücke einzureißen;&lt;br /&gt;
diese war jedoch so stabil, sodass er nur einen Knick in die  Brücke machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Steinere Brücke als Touristenattraktion ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das faszinierende Bauwerk gilt wohl als die bedeutenste Sehenswürdigkeit ganz Regensburgs.&lt;br /&gt;
Die Steinere Brücke wird jedes Jahr von Millionen von Besuchern besbesichtigt&lt;br /&gt;
und wird inzwischen als UNESCO-Welterbe bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichten aus der Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Barbara Blomberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barbara Blomberg (1527-1597) war die Geliebte von Kaiser Karl V. (1500-1558) und die Mutter von Don Juan D`Austria, der auch der Sieger der Seeschlacht von Lepanto war. Sie war die Tochter des Gürtlermeisters Wolfgang Blomberg und seiner Frau Sibilla Blomberg und aufgrund ihrer Schönheit schon früh in ganz Regensburg bekannt. Ihre Großeltern besaßen ein Gasthaus (&#039;&#039;Zum Goldenen Kreuz&#039;&#039;), in welchem Karl V. am Reichstag 1546 oftmals einkehrte. Während dieser Zeit traf Karl oft auf Barbara, weil er häufig die Hintertür benutzte, um nicht gesehen zu werden. Er traf Barbara nun öfters und benutzte die Ausrede das Holzaroma des Bades im Haus von ihren Großeltern, welches er manchmal benutzte, würde ihm helfen zu entspannen. Er verliebte sich in Barbara und einige Zeit später wurde sie schwanger. Als der &amp;quot;immerwährende&amp;quot; Reichstag beendet war, musste Karl wieder gehen. Alles schien perfekt, doch es gab ein Problem: Barbara und Karl waren nicht verheiratet und als Barbara ihren Sohn gebar wurde sie von den Bewohnern Regensburgs gemieden, aber nicht verjagt. Nach einiger Zeit erinnerte sich Karl an Barbara und reiste 3 Jahre nach Johanns (Don Juan D` Austria) Geburt nach Regensburg zurück, wo er die beiden aufsuchte. Barbara heiratete später dann Hironymus Kegel, der Später den Posten eines Musterungs- und Kriegskommisars bekam. Sie lebten dann gemeinsam in einer Villa in Brüssel und hatten drei gemeinsame Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Rathaus und die Politik in Regensburg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Alte Rathaus===&lt;br /&gt;
Das alte Rathaus ist der Sitz des Oberbürgermeisters&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Das Alte Rathaus ist ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude,dass um 1380 erbaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der immerwährende Reichstag ===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Renner014</name></author>
	</entry>
</feed>